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BeJazz – Produktion eines Bandtrailers

Prometheus Redaktion
BeJazz – Produktion eines Bandtrailers

Wie lässt sich die Energie eines Live-Konzerts und die Ausstrahlung einer Leadsängerin in einem packenden Trailer einfangen? Dieser Frage widmete sich unser Videoprojekt für das Festivalvideo einer Band der Musikabteilung der HKB. Im Zentrum stand nicht das Konzert in ganzer Länge an sich, sondern einzelne Abschnitte, mit Fokus auf der Leadsängerin und einer visuell hochwertigen Inszenierung, um ein überzeugendes Bewerbungsvideo für anstehende Festivals der Band zu produzieren. Das Konzert fand in der Vidmarhalle in Köniz, BE im Rahmen von «BeJazz» statt. Technische Abklärungen und präzise Vorbereitung Der Entstehungsprozess war von intensiver Vorbereitung geprägt. In den Planungstreffen mit der Band wurde über Vorstellungen und Wünsche, aber auch technische Grenzen gesprochen. Da ein Multikamera-Setup zum Einsatz kam, war die logistische Herausforderung durch das viele Equipment gross. Um am Drehtag keine bösen Überraschungen zu erleben, führten wir im Vorfeld verschiedene technische Abklärungen mit der Location durch und testeten diverse Kamera-Setups. Cinematische Inszenierung eines Live-Auftritts Obwohl das Konzert ein einmaliges Ereignis war, wollten wir durch die genaue Vorbereitung, ein intensives Erlebniss schaffen. Während des Drehs probierten wir trotz der ganzen Planung, auch spontan zu sein: Neue Ideen zur Kameraführung entwickelten sich direkt vor der Bühne und brauchten zusätzliche Aufnahmen, die dem Projekt im Schnitt eine gute Abwechslung gaben. Gewünscht war von der Band eine Zusammenstellung von ihren besten Momenten der jeweiligen Songs. Dies, damit sie sich bei Festival-Betreibern als dynamisch und abwechslungsreich zeigen können. Der Entstehungsprozess im Überblick Der Workflow war intensiv und umfasste folgende Phasen: • Planungstreffen & Konzepte – Erwartungen mit den HKB-Student*innen abstimmen und den Ablauf festlegen. • Technik-Check & Vorab-Tests – Ausgiebiges Testen des umfangreichen Equipments. • Vorbereitung vor Ort – Koordination mit der Location bezüglich Strom, Licht und technischem Setup. • Der Live-Dreh – Schnelles Reagieren und spontane, kreative Entscheidungen. • – Dynamischer Schnitt mit Fokus auf der Sängerin Das Produzieren eines Musiktrailers in Form eines Bewerbungsproduktes für Festivals, war für uns eine spannende Herausforderung. Bis Anhieb haben wir nur in Teams gearbeitet, in welchem man eine klare Aufgabe zugeteilt bekommen hat und diese dann ausführte. Selbst alles zu organisieren und Koordinieren war Neuland für uns. Es war uns hierbei von Anfang an klar, dass das Endprodukt vor allem den Vorstellungen der Band entsprechen soll, weshalb wir uns auch mehrmals mit ihnen zusammengesetzt haben, um Ideen und Wünsche zusammenzutragen. Wir wollten ein Video schaffen, das Emotionen weckt und somit hoffentlich der Band zu Festivalauftritten verhelfen kann. Die grösste Herausforderung stellte wohl die Technik dar. Wir hatten nur einen Versuch für die Aufnahme, also mussten alle Einstellungen Stimmen. Ausserdem wollten wir dem Publikum die Sicht nicht versperren und trotzdem genug Qualitatives Footage aufnehmen, um zwischen den Ansichten im Trailer wechseln zu können. Wir haben gemerkt, dass eine gute Vorbereitung und das Testen des Materials uns enorm weiterhalfen, beim Dreh die Struktur und Sicherheit nicht zu verlieren. Besonders viel Freude hat uns der Dreh selbst bereitet. Die Zeit verflog, während wir am Filmen waren und es war so schön die Passion von anderen einfangen zu dürfen. In der Post Produktion sind uns einige technische Fehler aufgefallen, auf welche wir bei einem nächsten Dreh mehr Fokus setzen, würden beim Einstellen der Gear. Es war sicherlich eine erste Erfahrung, die uns gezeigt hat wie Organisation Planung und Umsetzung stark zusammenhangen und voneinander profitieren und konnten Learnings für einen nächsten Dreh mitnehmen. Im Nachhinein sind wir froh, dass wir uns an dieses Projekt gewagt haben. Wir haben viel gelernt über die Wichtigkeit von Terminieren und Kommunizieren, damit eine Teamarbeit reibungslos verläuft. Wir haben gelernt, dass es manchmal gut ist sich selbst ins kalte Wasser zu werfen, sein Best möglichstes zu versuchen, um dann aus Erfahrung zu sehen, worauf zu achten ist. Auch wenn der Trailer noch Luft nach oben hat, wissen wir wo wir bei einem nächsten Mal anders ansetzen und was wir gerne beibehalten. Das Endergebnis lässt sich durchaus zeigen und erfüllt uns mit Stolz.

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