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Billettautomaten der Busbetriebe Aarau wieder in Betrieb

Die Billettautomaten der Busbetriebe Aarau sind nach einer technischen Störung wieder in Betrieb. Die Panne dauerte fast drei Tage und machte Kartenzahlungen an den Automaten zeitweise unmöglich. Kundinnen und Kunden mussten auf die SBB-App oder auf Verkaufsstellen und Automaten von SBB und Aargau Verkehr ausweichen. In den Bus einsteigen, sein Billett mit Karte am Automaten zahlen und von Buchs nach Aarau fahren. Das war fast drei Tage lang nicht möglich. Die Billettautomaten der Busbetriebe Aarau (BBA) hatten eine technische Störung. Diese ist inzwischen behoben. Betroffen waren alle Busse der BBA. Das Netz reicht von Erlinsbach über Schöftland bis nach Teufenthal. «Wir haben befürchtet, dass die Behebung längere Zeit dauert», sagt der Geschäftsführer der Busbetriebe Aarau, Dominic Zürcher. E inen Tag zuvor war von ein bis zwei Wochen die Rede. Denn für einen Systemwechsel, der am Montag nicht reibungslos verlief, waren die BBA auf eine externe Firma angewiesen. Und diese war überlastet. «Sie sagten uns, dass sie alles machen, was möglich ist.» Die BBA tauschten sich von Anfang an regelmässig mit ihnen aus. Für die Behebung musste das System im Hintergrund aktualisiert werden, wie Zürcher vereinfacht erklärt. Das geschah im Verlauf des Mittwochs. Um zirka 15.30 Uhr am Nachmittag war die Störung dann behoben. Die Mitarbeitenden überprüften, ob das System wieder stabil funktioniert, und informierten darüber. Nicht betroffen von der Störung waren Prepaidkarten. Wer nicht schwarzfahren wollte, musste sein Billett etwa über die SBB-App oder an Verkaufsstellen und Billettautomaten der SBB und von Aargau Verkehr (AVA) kaufen. Störung befeuert Bargeld-Debatte Seit letztem November kann man an den Billettautomaten der BBA nur noch mit Karte zahlen . Deshalb sorgte die Störung in der Kommentarspalte dieser Zeitung und bei Politikern erneut für Kritik. Im Januar forderten Politiker in einem Vorstoss um Mitte-Grossrat Daniele Mezzi eine Bargeldpflicht für Verkehrsbetriebe . Die Störung sei peinlich und eine Bestätigung, dass Bargeld wichtig sei, sagte Mezzi zur Störung der Automaten. Die Regierung lehnte die Motion ab. Immer mehr Menschen kaufen ihr Billett digital und der Unterhalt der Billettautomaten sei teuer. Ausserdem gebe es die Möglichkeit für Personen ohne Smartphone oder Kreditkarte, etwa Jugendliche und Seniorinnen, ein Ticket zu kaufen, so die Regierung. Keine Probleme oder Reklamationen Die Störung von dieser Woche hatte zwar einen Arbeitsaufwand zur Folge, jedoch keinen finanziellen Schaden, sagt der BBA-Geschäftsführer. «Es ist relativ ruhig verlaufen.» Vonseiten der Kundinnen und Kunden sowie von den Kontrollpersonen seien keine Probleme oder Reklamationen gemeldet worden. Es habe sich bewährt, dass die BBA ihre Kundschaft proaktiv informiert habe. «So konnten sich die Leute darauf einstellen.» Zürcher bedankt sich für das Verständnis der Passagiere.

www.zofingertagblatt.ch

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