6.6.2026 „Es kamen Hunderte von Mails“ Unzählige machten ihm Mut zu kämpfen, sagt Daniel Jositsch. Deshalb habe er sich zum Austritt aus der SP und dem Alleingang für den 2027er Ständerats-Wahlkampf entschieden. Seine Chancen seien „intakt“, auch wenn die Zürcher SP mit ihrem „Juso-Stil“ Erfolg habe. Bargeld soll ewig bleiben. Das wollen Alte und Traditionsbewusste. Die Jungen kümmerts wenig. Sie haben Twint und Revolut. Die Banken schauen derweil auf die Kosten. Bancomaten sind teuer – wegen der Logistik. Und dem Verbrechen. Räuber agieren immer dreister, sprengen die Geldtresore in die Luft. Jetzt reagiert die Migros Bank. Sie hat an ihrem Zürcher Stockerstrasse-Bleicherweg-Standort über Nacht den Bancomaten demontiert. Gleiches geschah in Erlenbach, dem edelsten der sagenumwobenen Goldküsten-Orten, wo verschwiegene Erfolgreiche und Vermögende die Ruhe geniessen. Von einem generellen Ende des Bancomaten will die Dutti-Bank nichts wissen. Eine Sprecherin meinte gestern: „Die Migros Bank legt grossen Wert auf die Bargeldversorgung und bietet mit über 1700 Standorten eines der dichtesten Netze für gebührenfreien Bargeldbezug in der Schweiz (an Bancomaten sowie an den Kassen der Geschäfte der Migros-Gruppe).“ Und weiter: „Trotz punktueller Anpassungen bleibt die Zahl der Bancomaten der Migros Gruppe insgesamt stabil. Zudem wird das Netz durch die geplante Eröffnung neuer Migros- sowie Denner-Filialen weiter ausgebaut.“ Die ZKB sorgte kürzlich für Headlines. „ Der letzte ZKB-Bancomat in Erlenbach verschwindet„, meldete das Finanzmedium Tippinpoint. Die Staatsbank meinte, man soll in die Nachbargemeinden fahren, dort habe es genug Geldautomaten. Offiziell halten die Banken an den Bancomaten fest. Ob das mehr als ein Lippenbekenntnis ist? Die geliebten Nötli sterben wohl einen sanften Tod – daran ändert die nächste Notenbank-Serie wenig.