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Ebner jubelt Temenos seinen Nonvaleur Additiv unter – Inside Paradeplatz

Prometheus Redaktion

6.6.2026 Additiv, das Zürcher Banken-Software-Haus, ist eine typische Hype-Firma. Immer tolle Schlagzeilen. Dahinter liegt viel im Argen. Die Aufwände waren riesig, der Erfolg überschaubar. Für einen wurde das zum Problem. Martin Ebner. Der Warren Buffett des Alpenstaats kontrollierte direkt und indirekt rund 60 Prozent der Additiv. Gestern verkauften Ebner und Co. das Software-Haus. An wen? Die Genfer Temenos, bei welcher der Milliardär selber mitbestimmen kann. Temenos ist wie die Additiv im Business mit Banken-Applikationen aktiv, einfach ein paar Schuhnummern grösser als die Zürcher. Vor allem ist Temenos an der Börse kotiert. Die Performance dort muss Ebner den Schlaf rauben. In den letzten fünf Jahren gings steil bergab. Ebner aber kaufte zu. Im 2024 baute er seinen Anteil an der Temenos aus, auf rund 20 Prozent. Der Verkauf des Non-valeurs Additiv an die kriselnde Temenos ist ein typischer Ebner-Deal. Der Mann, der lange nur Fliege trug, dann dem kleinen Mann Bratwürste schenkte und eine Airline postete, weiss immer mehr als der Rest. Was Temenos für Additiv auf den Tisch blättere – also auf jenen vor allem von Ebner -, das bleibt wohlweislich geheim. Falls es sich im Vergleich zum mageren Erfolgsausweis des Zürcher Fintechs um eine stolze Bewertung handelt, dann hätte Ebner wieder einmal Kasse. Dass er bei der Temenos ja selbst zu den „Opfern“ eines stolzen Kaufpreises würde, kann er verkraften. Dort hats 80 Prozent weitere Aktionäre. Und der schlaue Börsen-Fuchs könnte seinen Temenos-Anteil ja in nächster Zeit reduzieren.

insideparadeplatz.ch

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