Die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko steht vor der Türe. Milliarden Menschen werden die Spiele verfolgen. Stadien werden sich füllen. Milliarden Liter Wasser werden verbraucht – für Rasen, Hotels, Restaurants, Duschen, Küchen. Während die Welt Tore bejubelt, kämpfen gleichzeitig 2,6 Millionen Menschen pro Jahr Tag für Tag ums Überleben. Wegen Wassermangels. „Es ist eine dramatische Bestandsaufnahme, die hier gemacht werden muss. Wasser entscheidet über Leben und Tod. Man darf nicht länger akzeptieren, dass Massen-Unterhaltung global funktioniert, aber Wasserversorgung nicht. DesertGreener zeigt, dass wir Wasser dort erzeugen können, wo es heute keines gibt – sauber, solarbetrieben und unabhängig von fossilen Systemen. Die Technologie ist da. Jetzt geht es um Verantwortung, auch bei so grossen Events wie der WM, die teilweise in staubtrockenen Regionen stattfinden“, so der CEO des österreichischen WaterTech-Unternehmens DesertGreener, Carl‑Albrecht Waldstein. Besonders bemerkenswert: Viele WM-Austragungsorte liegen in Regionen, die selbst mit akutem Wassermangel kämpfen: Texas, Kalifornien, Arizona, Nevada – US-Bundesstaaten mit sinkenden Grundwasserspiegeln, mehrjährigen Dürren und wachsendem Wasserbedarf. Die Ironie könnte kaum grösser sein: Genau dort, wo das Wasser knapper wird, findet das größte Sportfest der Welt statt – und verbraucht enorme Mengen davon. Waldstein präzisiert: „Fussball benötigt Wasser. Nicht so sehr das Spiel selbst – 22 Spieler brauchen vergleichsweise wenig. Aber die Infrastruktur drumherum ist ein Wassermoloch: Bewässerte Rasen, Hunderttausende Hotelgäste, Millionen Restaurantbesucher. Die WM 2026 verbraucht Wassermengen, die ganze Regionen über Wochen versorgen könnten“. Die strategische Ressource des 21. Jahrhunderts Was Öl für das 20. Jahrhundert war, ist Wasser für das 21. Ohne Öl kann eine Gesellschaft funktionieren. Ohne Wasser nicht. Die Vereinten Nationen warnen seit Jahren: Hunderte Millionen Menschen leben in Regionen mit chronischem Wassermangel. Besonders betroffen sind Nordafrika, der Nahe Osten, Teile Asiens und – zunehmend – Nordamerika. Genau dort, wo in zwei Wochen die WM-Ballons steigen. Die Ozeane enthalten 97 Prozent des weltweiten Wasservorkommens. Das Problem: Meerwasser ist salzig. Konventionelle Entsalzungsanlagen verbrauchen gigantische Energiemengen und produzieren umweltschädliche Salzrückstände. DesertGreener, ein österreichisches CleanTech-Unternehmen, hat mit dem WME-MVC-Verfahren eine Lösung entwickelt, die Meerwasser solar-autark zu Trinkwasser, grünem Wasserstoff und wertvollen Mineralstoffen verarbeitet – ohne fossile Brennstoffe, ohne schädliche Brine-Entsorgung. Die eigentliche Weltmeisterschaft „Bei der Fussball-WM gibt es am Ende garantiert einen Sieger. Bei der Wasserfrage muss die gesamte Menschheit gewinnen. Denn Wassermangel führt zu Migration, wirtschaftlichen Krisen, politischen Spannungen – und im schlimmsten Fall zu Konflikten. DesertGreener entwickelt die Technologie, die diese Weltmeisterschaft entscheiden könnte: Süßwasser aus dem Meer, sauber, solar, für alle“, so Carl Albrecht Waldstein.