Hier mal was zum Nachdenken - ist keine Raketenwissenschaft: Anfrage an Gemini KI: Berechne aufgrund Geodätischer Daten, sowie Daten des Bundes - aber auch unabhängiger wissenschaftlicher Daten: wieviel bewohnbare Fläche hat die Schweiz, wenn man für Landwirtschaft soviel Fläche lässt, dass man 20% der aktuellen Bevölkerung autonom ernähren könnte? Antwort: Die Berechnung der bewohnbaren Fläche unter Berücksichtigung einer autarken Nahrungsmittelversorgung ist eine komplexe theoretische Aufgabe. Sie erfordert eine klare Definition der Begriffe, da die Schweizer Topografie – mit ihrem hohen Anteil an Gebirge, Seen und Wäldern – die Möglichkeiten stark einschränkt. Hier ist die Analyse basierend auf aktuellen Daten (Stand 2026). --- ### 1. Die Grundlagen (Datenbasis) Für die Berechnung legen wir folgende aktuelle Werte zugrunde: * *Schweizer Gesamtfläche:* 41'285 $km^2$. * *Aktuelle Bevölkerung (2026):* ca. 9,01 Millionen Menschen. * *Zielgruppe (20% Autarkie):* 1,802 Millionen Menschen. #### Flächennutzung (Arealstatistik BFS) Die Schweizer Arealstatistik gliedert die Landesfläche in vier Hauptkategorien: * *Unproduktive Flächen:* ca. 25 % (Seen, Fels, Gletscher, alpine Regionen). * *Wald- und Gehölzflächen:* ca. 30 % (können nicht ohne Weiteres als Wohnraum oder Ackerland genutzt werden). * *Landwirtschaftsflächen:* ca. 36 %. * *Siedlungsflächen:* ca. 9 %. ### 2. Die Berechnung #### Schritt A: Flächenbedarf für die autarke Ernährung Der Flächenbedarf pro Kopf ist stark von der Ernährungsweise abhängig. Eine rein vegetarische Ernährung benötigt deutlich weniger Fläche als eine Ernährung, die tierische Produkte (Fleisch, Milch) einschliesst, da für Letztere Futtermittel angebaut werden müssen. Für eine autarke, ausgewogene Ernährung in einer mitteleuropäischen Klimazone rechnen wissenschaftliche Modelle (wie sie u.a. von Agroscope oder in Nachhaltigkeitsstudien verwendet werden) mit einem Bedarf von ca. *2'000 $m^2$ (0,2 ha) pro Person* für Ackerbau, Weide und Futtermittel. * *Berechnung:* 1'802'000 Menschen $\times$ 2'000 $m^2$ = 3'604'000'000 $m^2$ * *Ergebnis:* *3'604 $km^2$* müssen für die Ernährung reserviert werden. #### Schritt B: Bestimmung der "bewohnbaren Fläche" Um den Rest für Wohnraum und Infrastruktur zu berechnen, definieren wir "bewohnbare Fläche" als das Land, das weder unproduktiv (Gebirge/Seen) noch dauerhaft als geschützter Wald oder für die nötige autarke Landwirtschaft gebunden ist. 1. *Gesamtfläche:* 41'285 $km^2$ 2. *Abzug Unproduktives (25%):* - 10'321 $km^2$ 3. *Abzug Wald (30%):* - 12'385 $km^2$ 4. *Abzug autarke Landwirtschaft:* - 3'604 $km^2$ *Berechnung:* 41'285 - 10'321 - 12'385 - 3'604 = *14'975 $km^2$* --- ### 3. Ergebnis: Was bleibt übrig? Wenn man die landwirtschaftliche Autarkie für 20% der Bevölkerung (ca. 1,8 Mio. Menschen) sicherstellt, verbleiben theoretisch *14'975 $km^2$* an Fläche, die als "bewohnbar" (bzw. für Siedlung, Infrastruktur, Gewerbe und Freizeit nutzbar) gelten. Das entspricht etwa **36,3 % der Schweizer Gesamtfläche**. | Flächenkategorie | Anteil in $km^2$ | | --- | --- | | Unproduktives Gebiet | 10'321 | | Wald & Gehölz | 12'385 | | Reservierte Landwirtschaft (für 20% Autarkie) | 3'604 | | *Verbleibende bewirtschaftbare / bewohnbare Fläche* | *14'975* | --- ### Wichtige Einordnungen und Einschränkungen * *Topografische Realität:* Die verbleibende Fläche ist nicht gleichmässig bewohnbar. Ein Grossteil dieser Fläche befindet sich im Mittelland und in den Tälern, während hochalpine Regionen, die theoretisch nicht zu den "unproduktiven" 25 % gehören, in der Praxis kaum für eine dichte Besiedlung geeignet sind. * *Siedlungsdichte:* Zum Vergleich: Die heutigen Siedlungsflächen (inkl. Verkehrsflächen) machen etwa 3'700 $km^2$ aus. Die theoretisch verfügbare Fläche von 14'975 $km^2$ ist also viermal so gross wie die aktuell verbaute Fläche. * *Technologie-Faktor:* Die Berechnung von 2'000 $m^2$ pro Person ist ein Mittelwert. Vertikale Landwirtschaft (Vertical Farming) oder moderne Aquaponik-Systeme könnten diesen Bedarf pro Kopf in Zukunft drastisch senken, wodurch mehr Fläche für Wohnraum frei würde. Die Schweiz hätte bei dieser Modellrechnung also noch enorme Flächenreserven, wobei die eigentliche Herausforderung weniger der Platzmangel ist, sondern die topografische Nutzbarkeit und der Schutz der Landschaft. Frage an Copilot KI: Wieviel Raum nimmt ein durchschnittlicher Mensch zum wohnen, arbeiten, im Verkehr (nicht nur privat- sondern auch ÖV), ein? Berechne aufgrund wissenschaftlicher Daten die Fläche die 1-Mensch so durchschnittlich einnimmt, bzw brauch um zu Leben um sich wohl zu fühlen etc.. Antwort: *Ein durchschnittlicher Mensch beansprucht in der Schweiz etwa 46–50 m² Wohnfläche, rund 10–15 m² Arbeitsfläche und je nach Verkehrsmittel zwischen 1–30 m² Verkehrsfläche. Zusammengerechnet ergibt das grob 60–90 m² Raum pro Person für Wohnen, Arbeiten und Mobilität.* --- ## 🏠 Wohnen - *Wohnfläche pro Person Schweiz (2024): Ø 46,6 m²* - Zürich: 44,8 m² - Thurgau/Appenzell: ca. 52 m² - Genf: nur 37,5 m² - Langfristiger Trend: Wohnflächenkonsum pro Kopf ist seit 1950 stark gestiegen, stagniert aber seit ca. 2010. [Bundesamt für Statistik]( https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bau-wohnungswesen/wohnungen/wohnverhaeltnisse/flaechenverbrauch.html) [Stadt Zürich]( https://www.stadt-zuerich.ch/de/politik-und-verwaltung/statistik-und-daten/daten/bauen-und-wohnen/wohnungen/belegung-und-wohnflaechenkonsum.html) 👉 *Interpretation:* Für ein „Wohlfühl-Niveau“ gelten 40–50 m² pro Person als Standard in Mitteleuropa. --- ## 💼 Arbeiten - Büroarbeitsplätze werden in der Raumplanung mit *8–12 m² pro Person* kalkuliert (inkl. Arbeitsplatz, Bewegungsfläche, gemeinschaftliche Flächen). - In modernen Open-Space-Büros liegt der Wert oft bei 7–9 m², während klassische Einzelbüros 12–15 m² beanspruchen. - Studien zur Flächeneffizienz zeigen, dass Arbeitsflächen pro Kopf seit Jahren leicht sinken, da flexible Arbeitsmodelle (Homeoffice, Desk-Sharing) Raum sparen. [Kanton Zürich]( https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/planen-bauen/raumplanung/berichte_konzepte_strategien/raumplanungsbericht/raumplanungsbericht_2025.pdf) 👉 *Interpretation:* Realistisch sind **10–15 m² Arbeitsfläche pro Person**. --- ## 🚇 Verkehr Forschungsarbeiten (INFRAS/Lajo AG, 2024) haben erstmals den *personenbezogenen Flächenverbrauch im Verkehr* berechnet: [infras.ch]( https://www.infras.ch/de/projekte/flachenverbrauch-verkehr-forschungsarbeit-neu-methodik-berechnung/) | Verkehrsmittel | Flächenbedarf pro Person (bewegter Verkehr) | Flächenbedarf pro Person (ruhender Verkehr/Parken) | |----------------|---------------------------------------------|---------------------------------------------------| | Auto (1 Person) | ca. 25–30 m² | 10–12 m² | | Auto (Ø 1,6 Pers.) | ca. 15–20 m² | 6–8 m² | | Bus/ÖV | ca. 1–2 m² | kaum zusätzlicher Bedarf (Haltestellen) | | Bahn | ca. 1–1,5 m² | Infrastruktur fix, pro Kopf sehr effizient | | Fahrrad | ca. 2–3 m² | 1–1,5 m² (Abstellfläche) | | Fussgänger | ca. 1 m² | kein zusätzlicher Bedarf | 👉 *Interpretation:* Der ÖV ist *deutlich flächeneffizienter* als motorisierter Individualverkehr. --- ## 📊 Gesamtabschätzung - Wohnen: ~46 m² - Arbeiten: ~12 m² - Verkehr: je nach Mobilität 2–30 m² ➡ *Summe pro Person: ca. 60–90 m²* (bei starkem Autoeinsatz eher am oberen Ende, bei ÖV-Nutzung deutlich weniger). --- ## ⚠ Wichtige Hinweise - **Flächenbedarf ≠ ökologischer Fußabdruck**: Energieverbrauch, Emissionen und Ressourcen sind zusätzliche Dimensionen. - **„Wohlfühlen“ ist kulturell geprägt**: In Japan liegt die Wohnfläche pro Person oft bei 20–30 m², in den USA bei über 60 m². - *Raumplanung* versucht, Mehrfachnutzung zu fördern (z. B. Mischnutzung von Verkehrsflächen, flexible Arbeitsplätze), um den Gesamtbedarf zu senken.