Die Schweizerische Volkspartei (SVP) nutzt oft pointierte, polarisierende Rhetorik. Kritiker werfen ihr dabei Methoden eines „Rattenfängers“ vor, da sie komplexe Probleme stark vereinfache und mit Angst, Sündenböcken sowie emotionalen Provokationen (etwa umstrittenen Tier-Plakaten) arbeite, um Wählerstimmen zu mobilisieren. Die Partei selbst weist dies zurück und sieht sich als einzige wahre Stimme des Volkes. Einfachen Lösungen (den „schönen Tönen“) zu folgen, ohne dass diese Lösungen nachhaltig umsetzbar sind. Kritiker warnen, dass dieses „blinde Nachlaufen“ die Gesellschaft spalte.