Von Killarney aus sind wir früh am Morgen mit einem kleinen Breakfast Bag vom Guesthouse losgefahren, denn unser Ziel waren die Cliffs of Moher. Wir wollten unbedingt vor den grossen Touristenmassen dort sein. Die berühmten Klippen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands und ziehen jedes Jahr rund eineinhalb Millionen Besucher an. Cliffs of Moher Die Cliffs of Moher erstrecken sich über etwa acht Kilometer entlang der Atlantikküste und ragen an ihrer höchsten Stelle rund 214 Meter über dem Meer auf. Sie sind nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch ein wichtiger Brutplatz für zahlreiche Seevögel. Mit etwas Glück lassen sich hier unter anderem Trottellummen, Tordalke und Möwen beobachten. Zudem dienten die Klippen bereits als Kulisse für verschiedene Filme, darunter Harry Potter and the Half-Blood Prince. Tickets für Cliffs of Moher Gerade in der Hauptsaison wird empfohlen, die Tickets im Voraus zu kaufen, da der Besucherandrang entsprechend hoch ist. Wir hatten Glück und kamen gerade noch rechtzeitig an, bevor die ersten Reisebusse eintrafen. Die Stimmung am frühen Morgen war eindrücklich, ruhig und fast ein wenig magisch. Als dann nach und nach immer mehr Besucher eintrafen, wurde es mir persönlich fast wieder etwas zu viel. Trotzdem sind die Cliffs of Moher ein Ort, den man einmal gesehen haben sollte. Doolin Unsere nächste Übernachtungsstation lag ganz in der Nähe, und zwar in Doolin. Da wir noch etwas zu früh waren, um im Hotel einzuchecken, setzten wir uns erst einmal draussen vor einen Pub. Das Wetter war herrlich, und das Essen ebenso. Ich entschied mich für einen Whiskey Stew mit Mash, der hervorragend war und genau richtig nach diesem Tag. Spontan beschlossen wir danach, die Klippen auch vom Meer aus zu erkunden. Die Bootstour hat sich absolut gelohnt, denn die Cliffs of Moher wirken vom Wasser aus noch einmal ganz anders und mindestens genauso eindrücklich. Ganz perfekt war es allerdings nicht, da uns ein paar wenig rücksichtsvolle Mitreisende immer wieder die Sicht versperrten. Kleiner Tipp: Wenn ihr die Möglichkeit habt, setzt euch am besten oben rechts an den Bootsrand, nicht in den ersten drei Reihen. Da es am nächsten Tag bereits wieder weiterging, liessen wir den restlichen Tag ruhig ausklingen. Wir machten noch einen kleinen Spaziergang und genossen ein leichtes Abendessen, bevor wir den Tag entspannt beendeten. Weiterfahrt nach Donegal Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück hiess es für uns schon wieder Abschied nehmen. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Donegal. Eine längere Fahrstrecke lag vor uns, aber genau solche Etappen gehören für mich zu einem Roadtrip einfach dazu. Neue Landschaften, wechselnde Eindrücke und das Gefühl, langsam weiter in den Norden Irlands vorzudringen. Reiseinformationen Cliffs of Moher & Doolin Beste ReisezeitApril bis September Für weniger Besucher empfiehlt sich ein Besuch früh am Morgen oder später am Abend Wetter/KlimaMaritimes Klima mit oft wechselndem Wetter. Auch an sonnigen Tagen kann es windig sein, besonders entlang der Klippen. Temperaturen liegen meist zwischen 15 und 20 °C. Wind und Regenschauer sind jederzeit möglich. Sehenswürdigkeiten Cliffs of MoherDie berühmten Klippen erstrecken sich über rund acht Kilometer entlang der Atlantikküste und ragen an ihrer höchsten Stelle etwa 214 Meter über dem Meer auf. Sie gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands und sind ein wichtiger Brutplatz für zahlreiche Seevögel. Zudem dienten sie als Kulisse für verschiedene Filme, unter anderem Harry Potter. Bootstour zu den Cliffs of MoherDie Klippen wirken vom Meer aus noch einmal ganz anders und besonders eindrücklich. Die Bootstouren starten meist in der Umgebung von Doolin. Für eine gute Sicht empfiehlt es sich, möglichst weit oben und seitlich am Boot zu sitzen. DoolinEin kleines, sehr touristisches Dorf, bekannt für seine Pubs, traditionelle Musik und als Ausgangspunkt für Besuche der Cliffs of Moher. Trotz vieler Besucher bewahrt der Ort eine gemütliche Atmosphäre. TierweltAn den Klippen lassen sich zahlreiche Seevögel beobachten, darunter Trottellummen, Tordalke, Möwen und mit etwas Glück auch Papageientaucher. Besonders im Frühling ist hier viel Aktivität zu sehen.
Irland-Roadtrip Teil 3: Früh am Morgen bei den Cliffs of Moher