Für die Zürcher Rapperin Kim-G durfte ich ein Musikvideo umsetzen. Von der ersten Idee über mehrere kreative Meetings bis hin zum finalen Schnitt, habe ich den gesamten Produktionsprozess begleitet und umgesetzt. Dabei ging es nicht nur um schöne Bilder, sondern auch darum, die Stimmung und Energie des Songs visuell spürbar zu machen. Für dieses Projekt produzierte ich ein Musikvideo für die Rapperin Kim G. Dabei war ich für die gesamte Umsetzung verantwortlich. Bereits vor dem Dreh standen mehrere Meetings mit der Künstlerin an, in denen wir über die Bildsprache, die Stimmung und mögliche Ideen für das Video diskutierten. Ziel war es, ein Musikvideo zu schaffen, das die Energie des Songs visuell unterstützt. Klar war: Es braucht Tänzer:innen. Nach der Konzeptphase begann die konkrete Planung des Drehtags. Wir definierten den Ablauf, planten die Szenen und besprachen, welche Einstellungen und Orte am besten funktionieren könnten. Zudem haben wir freiwillige Tänzer:innen gesucht. Rückblickend war genau diese Vorbereitung einer der wichtigsten Gründe dafür, dass der Drehtag selber sehr gut funktioniert hat. Trotz engem Zeitplan hatten wir eine klare Struktur und wussten dank einem Szenenplan genau, welche Aufnahmen noch fehlten. Am Drehtag selber entstand eine sehr angenehme und kreative Zusammenarbeit. Die Kommunikation funktionierte gut und wir konnten auch spontane Ideen direkt umsetzen. Nach dem Dreh begann die Postproduktion. Ich sichtete das Material, schnitt das Musikvideo und passte die Bilder präzise an die Musik an. Zusätzlich produzierte ich einen kurzen Social-Media-Teaser, der für die Veröffentlichung genutzt werden konnte. Das fertige Musikvideo wurde anschliessend auf dem YouTube Kanal von Din16erTV veröffentlicht und durch Social Content ergänzt. (mbi) Besonders positiv war für mich die Planung vor dem eigentlichen Dreh. Die verschiedenen Meetings im Voraus halfen enorm dabei, am Drehtag effizient arbeiten zu können. Weil der Ablauf klar vorbereitet war, entstand während der Produktion kaum Stress und wir konnten uns stärker auf kreative Ideen konzentrieren. Auch die Zusammenarbeit mit Kim G funktionierte sehr gut. Der Austausch war offen und unkompliziert, wodurch schnell ein gemeinsames Verständnis für die gewünschte Stimmung des Videos entstand. Eine Herausforderung entstand dagegen in der Postproduktion. Während des Schnitts schickte ich laufend kleine Ausschnitte und einzelne Zwischenstände zur Rückmeldung weiter. Dadurch entstanden immer wieder neue Änderungswünsche zu kleinen Details, was den Prozess teilweise unnötig kompliziert machte und etwas Chaos verursachte. Rückblickend würde ich beim nächsten Projekt wahrscheinlich anders vorgehen. Statt ständig einzelne Szenen oder kurze Ausschnitte zu verschicken, würde ich zuerst eine vollständige erste Version des gesamten Musikvideos fertigstellen und erst dann Feedback einholen. So bleibt der Gesamtfluss des Videos besser erkennbar und der Feedbackprozess wird klarer und effizienter. Trotzdem war das Projekt für mich eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich konnte nicht nur meine technischen Fähigkeiten im Bereich Videoproduktion und Schnitt weiterentwickeln, sondern lernte auch viel über Planung, Kommunikation und kreative Zusammenarbeit innerhalb eines realen Musikprojekts.