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Luftschadstoff-Inventar der Schweiz: Die Zahlen von 1980 bis 2024

Prometheus Redaktion
Luftschadstoff-Inventar der Schweiz: Die Zahlen von 1980 bis 2024

Die Schweiz erstellt jedes Jahr ein Inventar der Luftschadstoffemissionen. Dazu ist sie im Rahmen des Genfer Luftreinhalteabkommens verpflichtet. Das Inventar enthält aktuelle Daten, die Entwicklung der vergangenen Jahre und Projektionen zu den Luftschadstoffen. Von 2008 bis 2026 unterstützte INFRAS das Bundesamt für Umwelt bei der Erarbeitung des Luftschadstoffinventars –als Datenlieferantin und Mitautorin. Seit 1980 sind die Emissionen der meisten Luftschadstoffe stark gesunken Das aktuelle Luftschadstoffinventar bestätigt den langfristigen Trend: Die Luftschadstoffemissionen in der Schweiz sind seit 1980 deutlich zurückgegangen. Dazu beigetragen haben unter anderem strengere Emissionsgrenzwerte im Verkehr und die Begrenzung des Schwefelgehalts in flüssigen Treibstoffen. Weniger stark fällt die Reduktion bei Ammoniak aus. Bis 2050 ist mehrheitlich ein weiterer Rückgang zu erwarten Die Projektionen bis 2050 stützen sich auf Szenarien aus anderen Projektionen etwa zu Bevölkerung, Energieverbrauch und Verkehr. Insgesamt gehen sie bei den Luftschadstoffen mehrheitlich von einem weiteren Rückgang aus – allerdings mit Unterschieden je nach Stoff. INFRAS hat für die Berichterstattung der Schweiz an die UNO mitgearbeitet, um den Report mit den neuesten Daten aus dem Emissionssystem EMIS zu den verschiedenen Sektoren zu erstellen. Die aktuellen Daten zum Strassverkehr basieren zudem auf dem Handbuch für Emissionsfaktoren im Strassenverkehr (HBEFA), bei dem INFRAS federführend wirkt. Das HBEFA ist eine Standard-Datenquelle für Emissionsberechnungen und wurde in zahlreichen Studien und anderen Anwendungen eingesetzt.

www.infras.ch

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