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Nein zur Kehrtwende in der Atompolitik – Greenpeace-Aktivist:innen projizieren Atom-Schrei auf die Fassade des Bundeshauses

Prometheus Redaktion
Nein zur Kehrtwende in der Atompolitik – Greenpeace-Aktivist:innen projizieren Atom-Schrei auf die Fassade des Bundeshauses

Der Nationalrat hat heute die Debatte über den Bau neuer AKW eröffnet. Morgen soll der Entscheid fallen. Mit einer Projektion auf dem Bundeshaus rufen Greenpeace-Aktivist:innen die Parlamentarier:innen auf, die Atom-Pläne des Bundesrates zu stoppen. Die Schweizer Stimmbevölkerung hat sich mehrfach für den Atomausstieg und eine Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ausgesprochen. Die Greenpeace-Aktivist:innen projizierten zwei Bilder auf die Fassade des Bundeshauses. Das erste erinnert an das berühmte Gemälde «Der Schrei» des norwegischen Künstlers Edvard Munch und ist so gestaltet, dass es dem Symbol der Radioaktivität ähnelt. Das zweite ist eine Illustration, die das Gesicht von Wladimir Putin mit einem Kühlturm zeigt. «Die Rückkehr zur Atomenergie stellt eine Gefahr dar. Darauf wollen die Aktivist:innen mit ihrer Aktion aufmerksam machen», sagt Lukas Bühler, Energieexperte bei Greenpeace Schweiz. «Mit dem Bau von neuen AKW steigt die Gefahr von nuklearen Katastrophen. Und wir produzieren noch mehr hochradioaktiven Atommüll, den wir künftigen Generationen hinterlassen. Die Atomkraft macht uns zudem bei der Versorgung mit Uran von Drittländern abhängig, insbesondere von autokratischen Ländern wie Russland oder Kasachstan.» Missachtung des Volkswillens Mit 58 Prozent nahm das Schweizer Stimmvolk 2017 das revidierte Energiegesetz an und beschloss damit den Ausstieg aus der Atomenergie. 2024 bejahte es das Stromgesetz mit 69 Prozent. Das Gesetz legte den politischen Rahmen fest für einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien. «Die Stimmbevölkerung hat den politischen Entscheidungsträger:innen ein klares Mandat für die Energiepolitik der Schweiz erteilt», sagt Lukas Bühler. «Das Parlament missachtet den Volkswillen, wenn es sich für die Rückkehr der Atomkraft ausspricht. Mit einem Ja zu neuen AKW sabotieren die Parlamentarier:innen die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien.» Kontakte Lukas Bühler, Energieexperte, Greenpeace Schweiz, +41 76 406 70 23, Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11,

www.greenpeace.ch

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