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Postbrand in Oftringen: So werden Betroffene entschädigt

Am Dienstagnachmittag brannte in Oftringen ein Fahrzeug der Post lichterloh. Der Lenker blieb unverletzt, doch die gesamte Fracht aus Briefen und Paketen wurde durch die Flammen zerstört. «Wir bedauern, dass diese Sendungen zerstört worden sind», sagt Patrick Stöpper, Mediensprecher der Post, gegenüber Tele M1. Bei vielen Betroffenen drängt sich nun die Frage auf, wer für die Schäden haftet. Auch wenn so etwas nur selten vorkommt, sei man bei der Post auf solche Szenarien vorbereitet, erklärt Stöpper. «Jetzt beginnt eine Art Detektivarbeit, bei der zurückverfolgt wird, um welche Sendungsnummern es sich handelt und wohin die Sendungen unterwegs waren. Anschliessend müssen wir die Betroffenen kontaktieren und das Gespräch mit ihnen suchen», so Stöpper. Sobald ein Paket oder ein Brief bei der Post aufgegeben wurde, haftet diese dafür, bis die Sendung korrekt zugestellt wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Post den gesamten Wert des Inhalts ersetzt. Je nach Sendung werden unterschiedliche Schadensbeträge gedeckt «Bei einem normalen Paket ist der Schadensbetrag gegen Quittung bis zu 500 Franken gedeckt», sagt der Mediensprecher. Bei Zusatzleistungen, beispielsweise bei eingeschriebenen Sendungen, sind es 1500 Franken. Wird ein Paket zusätzlich versichert, etwa weil der Inhalt besonders zerbrechlich ist, beträgt die Deckung bis zu 5000 Franken. Wer also ein teures Handy, eine Gaming-Konsole oder einen anderen wertvollen Gegenstand bestellt hat, erhält je nach Fall möglicherweise nur einen Teil des Schadens von der Post ersetzt. Ganz schlecht sieht es hingegen für normale Briefsendungen aus. Diese sind grundsätzlich nur versichert, wenn sie eingeschrieben verschickt wurden. Gegen Vorweisen einer Quittung beträgt der Schadensersatz gemäss Stöpper bis zu 500 Franken. Wer in der Region Oftringen vergeblich auf eine Lieferung wartet, muss damit rechnen, dass sie dem Brand zum Opfer gefallen ist – und wohl bald Post von der Post ins Haus flattert. ( niz) Mehr dazu im Beitrag von Tele M1:

www.zofingertagblatt.ch

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