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Russen-Vorzeige-EVV beisst ins Gras

Prometheus Redaktion

Die Clarus Capital setzte voll auf Russen. Und ging Pleite. Die Bücher liegen seit wenigen Tagen auf dem Konkursamt, ein richterlich Beauftragter schaut, was für die Gläubiger noch zu holen ist. Die Chefs sind längst auf und davon. Sie flüchteten Anfang Jahr von Bord. Nach mir die Sintflut. Die war gross. Grund sind just jene Osteuropäer, die den Zürcher Ex-Bankern, die es auf eigene Faust versuchten, um die Ohren flogen. Als Putin vor 4 Jahren in der Ost-Ukraine einmarschierte, setzte der Westen alle bekannten und weniger bekannten Oligarchen auf die schwarze Liste. Bei der Clarus brach Panik aus. Da hatte man seit 2017 Russen-Teams a gogo von der Konkurrenz abgeworben. Und jetzt galten diese über Nacht als toxisch. „Wir werden weiter existieren“, meint Clarus-Chef Giancarlo Guetg im März 2022, wenige Wochen nach Kriegsausbruch. „Wir sind breit diversifiziert. „Keiner unserer Kunden ist auf einer Sanktionsliste.“ Gründer Guetg verschwand im Januar über Nacht von der Clarus-Bühne, zusammen mit dem operativen Steuermann und vielen mehr. Jetzt folgte das offizielle Begräbnis. Am 21. Mai „hat das Konkursgericht des Bezirkgerichts Zürich über die Gesellschaft mit Wirkung ab dem 21.05.2026, 16.00 Uhr, den Konkurs eröffnet“.

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