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Sanierung Hauptstrasse Burg wird erst 2027 realisiert

Es zieht sich nochmals etwas, bis der Kanton das Strassenprojekt ausgangs des Menziker Ortsteils Burg umsetzen kann. Ursprünglich war es Teil des Bauprogramms 2023. Konkret geht es um einen etwa 855 Meter langen Abschnitt der Hauptstrasse, ab der Ortseingangstafel im Bereich der beiden Weiher bis nach Niederwil im Kanton Luzern. Doch weil eine reine Belagssanierung nicht ausreichte, musste der Kanton das Projekt neu auflegen. Anfang 2023 hiess es von Seiten des Kantons, dass man mit einem Baustart im Sommer 2025 rechne. Doch bisher sind die Bagger noch nicht aufgefahren, zurzeit läuft auf der Beschaffungsplattform Simap eine Ausschreibung für das Projekt. Der Baustart sei aktuell für März 2027 vorgesehen, informiert Stefan Schulthess, der zuständige Projektleiter Strassenbau vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt, auf Anfrage. «Die Erarbeitung der Submissionsunterlagen dauerte länger als geplant, weshalb sich der weitere Projektablauf verzögert hat», begründet er. Dieser Strassenabschnitt wurde 1973 zuletzt saniert, nun sind umfassende Arbeiten fällig. Die Erstellung eines Banketts, Massnahmen zur Verbesserung der Tragfähigkeit des Untergrunds sowie die Erneuerung der Strassenentwässerung sind vorgesehen. Schulthess erklärt weiter: «Ebenfalls Bestandteil des Projekts bleiben die Amphibienschutzmassnahmen mit Leitsystemen und Durchgängen unter der Strasse.» Im Abschnitt neben den Weihern wurden bisher während der Laichzeit temporäre Amphibienschutzzäune aufgestellt, im Rahmen des Strassenprojekts wird für die Tiere eine gefahrlose Verbindung geschaffen. Für den Einbau der Amphibiendurchlässe wird vom Bereich der Weiher bis zum Knoten Brunnenrainstrasse vorübergehend eine Totalsperrung der Kantonsstrasse nötig. Während dieser Zeit wird die Buslinie über die Bergstrasse und die Brunnenrainstrasse umgeleitet. Im Abschnitt ab der Kreuzung Brunnenrainstrasse/Hauptstrasse bis Niederwil sei weiterhin eine einspurige Verkehrsführung mit Lichtsignalanlage vorgesehen, informiert Schulthess. Weitere Angaben zum Bauprogramm und den Etappen könne man erst nach Abschluss der Ausschreibung und der Vergabe machen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf insgesamt 3,7 Millionen Franken.

www.zofingertagblatt.ch

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