Quelle: Republik
Der Artikel hinterfragt kritisch die zunehmende Ausweitung des Konzepts der Schuldunfähigkeit im deutschen Strafrecht. Er argumentiert, dass immer mehr Straftäter aufgrund psychischer Störungen oder Suchterkrankungen als nicht verantwortlich für ihre Taten gelten, was zu einer Entwertung des Schuldprinzips führe. Letztlich warnt der Autor vor einer schleichenden Erosion der strafrechtlichen Verantwortung, die die Grundfesten des Rechtsstaats gefährden könnte.