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Sie nannten es ein Spiel – dann waren die Kinder allein

Prometheus Redaktion
Sie nannten es ein Spiel – dann waren die Kinder allein

Zwei kleine Jungen, vier und fünf Jahre alt, werden in Portugal in einem Wald zurückgelassen. Mit verbundenen Augen. Ihnen soll gesagt worden sein, es sei ein Spiel – und irgendwo sei ein Spielzeug versteckt. Doch als die Kinder die Augenbinden abnehmen, sind sie allein. In einem fremden Land. Ohne ihre Mutter. Ohne Orientierung. Ohne Schutz. Ein Autofahrer findet die beiden weinend an einer einsamen Landstrasse südlich von Lissabon und alarmiert die Polizei. Später stellt sich heraus: Die Kinder stammen aus Frankreich, ihr Vater hatte sie bereits als vermisst gemeldet. Dieses Video erzählt nicht reisserisch von einem schockierenden Fall, sondern schaut auf das, was dahinter liegt: Vertrauen, Verrat, Kindeswohl, Verantwortung und die Frage, was mit Kindern geschieht, wenn genau die Erwachsenen verschwinden, die sie schützen sollten. Ein ruhiger, beklemmender Libellenmann-Sprechtext über ein vermeintliches Spiel, das in Wahrheit keines war.

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