Quelle: Infosperber
Patrick Kaczmarczyk analysiert in seinem Buch "Zerfall der Weltordnung", wie spekulative Kapitalströme und die Liberalisierung der Finanzmärkte Entwicklungsländer in tiefe Krisen stürzen. Durch Zinsdifferenzen und Währungsspekulation fließt Kapital aus dem reichen Norden in den armen Süden, was zunächst zu Aufwertungen führt, aber letztlich Wettbewerbsnachteile, Kapitalabflüsse und Überschuldung verursacht. Der Autor zeigt auf, dass die entfesselten Finanzmärkte mehr Verwüstung als Fortschritt gebracht haben und die Ungleichheit zwischen Nord und Süd weiter verfestigen.