Die junge Frau schaffte es nicht mehr, Ja zum Leben zu sagen. Sie beging Suizid. Die Tragödie von 2021 wird für die Familie und die ihr Nahestehenden erneut akut. Dies, weil ein Bigboss der Aargauischen Kantonalbank (AKB) offenbar nächster CEO des Geldinstituts werden will. Die Mitarbeiterin war in dessen Team, sie gehörte zu seinen Unterstellten. Die Beziehung zerbrach. Sie kündigte, dann wollte sie doch bleiben. Die Bank bot nicht mehr Hand dazu; eine bereits ausgesprochene Kündigung könne man nicht rückgängig machen. Das Drama nahm seinen Lauf. Nach ihrem Ausscheiden wollte die Frau nicht mehr weiterleben. Die damaligen Geschehnisse passierten unter CEO Dieter Widmer. Der hat soeben seinen Rücktritt angekündigt. In der Lokalpresse ging sofort das Rätselraten los, wer Widmer beerben könnte. Als einziger AKB-Interner wurde der einstige Chef und Ex-Geliebte der unglücklichen Frau genannt. Dieser soll damals „nicht den Mut“ gehabt haben, „sein fragwürdiges Verhältnis bankintern sauber zu deklarieren“, sagt eine Quelle aus dem Umfeld der Opfer-Familie. Eine Sprecherin der AKB wollte nichts sagen. “Zu Spekulationen sowie zu privaten Angelegenheiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen wir grundsätzlich keine Stellung.“ „Der Prozess der Nachfolgeregelung liegt in der Verantwortung des Bankrats und ist eingeleitet.“