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Wie Sandabbau die Lebensgrundlagen aller zerstört

Infosperber
Wie Sandabbau die Lebensgrundlagen aller zerstört

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Sand ist nach Wasser die meistgenutzte Ressource der Welt, doch der Raubbau hat schwerwiegende ökologische und soziale Folgen. In Lagos (Nigeria) etwa entziehen Saugbagger der Lagune Sand für die boomende Bauwirtschaft – mit drastischen Konsequenzen: Die Fischerei bricht ein, Küsten erodieren, und die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung schwindet. Weltweit werden jährlich rund 50 Milliarden Tonnen Sand abgebaut, der Bedarf hat sich seit 2000 verdreifacht. Dabei erfüllt Sand zentrale Funktionen für Ökosysteme: Er filtert Wasser, schützt Küsten und dient unzähligen Arten als Lebensraum. Der UNEP-Sand-Report 2026 warnt, dass mehr Sand verbraucht wird, als sich natürlich nachbilden kann. Besonders betroffen sind Südostasien, West- und Nordafrika sowie die Malediven.

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