Quelle: WOZ
In der niederländischen Kleinstadt Loosdrecht verübten Rechtsextreme einen Brandanschlag auf ein ehemaliges Rathaus, das als Notunterkunft für fünfzehn junge Asylsuchende diente. Rund 400 Menschen versammelten sich vor dem Gebäude, warfen Fackeln und Feuerwerkskörper und skandierten Parolen gegen die Unterkunft, während sie der Feuerwehr den Weg versperrten. Der Brand konnte gelöscht werden, bevor er auf das Haus übergriff, doch der Vorfall zeigt die anhaltenden Proteste gegen Geflüchtetenunterkünfte in den Niederlanden.