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Die «Migros-Verkäuferin»: das bedauernswerte Geschöpf

Infosperber
Die «Migros-Verkäuferin»: das bedauernswerte Geschöpf

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Die Figur der „Migros-Verkäuferin“ dient in der Schweizer Politik und Medienlandschaft als Symbol für niedrige Einkommen und wird häufig von linken Politikerinnen und Politikern wie Manuela Weichelt oder Cédric Wermuth als Gegenbild zu reichen Führungskräften wie Sergio Ermotti genutzt. Dabei wird die Verkäuferin als arm und ohne Aufstiegschancen dargestellt. Ironischerweise wählen Frauen mit diesem Berufsprofil jedoch selten SP oder Grüne, deren Wählerschaft vorwiegend aus Akademikerinnen besteht. Auch in anderen Kontexten, etwa bei Schönheitschirurgie oder Verschuldung, wird das Klischee der Migros-Kassiererin bemüht, während Angestellte anderer Detailhändler wie Coop oder Aldi medial kaum als Symbolfiguren auftauchen.

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