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Kampf um die Köpfe

Infosperber
Kampf um die Köpfe

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Die Bundeswehr treibt die Fähigkeiten im sogenannten Informationskrieg systematisch voran. Ziel ist es, die Deutungshoheit über Ereignisse zu erlangen, um Gegner, Verbündete und Zivilisten zu beeinflussen. Dies wurde zuletzt beim Manöver „Active Volcano 2026“ mit 300 Soldaten aus 15 Staaten geübt. Bereits ein Jahr zuvor trainierte die Truppe die Einflussnahme auf die öffentliche Meinung mittels KI, Sozialen Medien und Big Data. Neben der Propaganda gelten Daten zunehmend als militärische Waffe. Laut der ersten Gesamtstrategie der Bundeswehr entscheidet die Überlegenheit im Cyber- und Informationsraum über Sieg oder Niederlage. Gleichzeitig führt die Digitalisierung zu einer Entgrenzung des Krieges: Die Trennung zwischen Heimat und Gefechtsfeld sowie zwischen zivil und militärisch verschwimmt. Auch die Rüstungsindustrie ist eingebunden; Airbus vermarktet Simulationsmodelle und Werkzeuge zur Neutralisierung unerwünschter Inhalte in sozialen Netzwerken.

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