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GSI feiert Misshandlung von Flotilla-Aktivist*innen – steuerbefreit

Babanews
GSI feiert Misshandlung von Flotilla-Aktivist*innen – steuerbefreit

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Israelische Sicherheitskräfte entführten am 18. Mai hunderte Aktivist*innen der Global Sumud Flotilla in internationalen Gewässern. Berichte über Misshandlungen und Vergewaltigungen lösten weltweit Empörung aus. Italien leitete eine Untersuchung wegen Entführung und Sexualdelikten ein. Ein Video des rechtsextremen israelischen Ministers Ben-Gvir, das die Misshandlungen zeigt, verschärfte die Kritik. Die Organisation GSI, die in der Schweiz als gemeinnützig anerkannt und steuerbefreit ist, verbreitete auf Instagram ein Video, das die gewaltsame Behandlung der Aktivist*innen in Spanien zeigt. Sie betitelte die Opfer als „Clowns“ und stellte die Misshandlungen als gerechtfertigt dar. Dies steht im Widerspruch zu internationalen Reaktionen und normalisiert politische Gewalt. Der Status der GSI wirft demokratiepolitische Fragen auf: Eine Organisation, die Gewalt verherrlicht und menschenverachtende Inhalte verbreitet, sollte nicht von Steuerprivilegien profitieren. Die Allgemeinheit finanziert so indirekt eine Haltung, die dem Gemeinwohl diametral entgegensteht.

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