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Hört auf zu googlen: Nutzt diese alternativen Suchmaschinen!

Prometheus Redaktion
Hört auf zu googlen: Nutzt diese alternativen Suchmaschinen!

Werbung ohne Ende und dann auch noch KI-Zusammenfassungen, denen man in keinster Weise wirklich vertrauen sollte. Die Suche ist schon lange nicht mehr das, was sie einmal war und dann kündigt der Suchmaschinenriese auf der hauseigenen I/O auch noch an, das Internet “zu zerstören”. Denn in Zukunft soll der Fokus nur noch auf Zusammenfassungen liegen und nicht mehr auf Klicks auf echte Webseiten. Ihr könnt das allerdings bereits jetzt schon ändern, indem ihr andere Suchmaschinen nutzt, die nicht nur eure Privatsphäre respektieren sondern auch deutlich weniger Werbung anzeigen. Wir wollen euch an dieser Stelle mal ein paar Alternativen nennen, die ihr in euren Browsern einstellen könnt. Allerdings sei jetzt schon gewarnt: Ganz ohne US-Tech geht es bei allen nicht und wir erklären auch warum. Ecosia: Die wohl nachhaltigste Suchmaschine und mit Sitz in Berlin Ecosia ist eine grüne Suchmaschine mit Hauptsitz in Berlin, Deutschland (EU). Das Unternehmen hebt sich vor allem durch seinen ökologischen Ansatz von der Masse ab: Ein Großteil der Werbeeinnahmen wird genutzt, um weltweit Bäume zu pflanzen und Klimaprojekte zu finanzieren. Da Ecosia in Deutschland ansässig ist, unterliegt das Unternehmen den strengen Richtlinien der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), was sie im Vergleich zu US-Giganten von Haus aus datenschutzfreundlicher macht. Technisch gesehen baut Ecosia allerdings nicht auf einem komplett eigenen Suchindex auf. Die Suchergebnisse und auch die geschalteten Werbeanzeigen (über die sich das Aufforsten finanziert) stammen primär vom US-Suchanbieter Bing, auch wenn eigene Algorithmen zum Einsatz kommen. Allerdings kooperiert Ecosia in europäischen Märkten zunehmend mit anderen regionalen Index-Anbietern (wie Qwant), um die Abhängigkeit von “Big Tech” schrittweise zu verringern. Die IP-Adressen der Nutzenden werden laut Ecosia bei der Weiterleitung an Bing anonymisiert. Features und weitere Dinge zu Ecosia im Schnellüberblick Standort: Deutschland und damit strenge DSGVO-Konformität. Finanzierung und Nachhaltigkeit: Suchanzeigen (Bing-Netzwerk), 100 Prozent des Gewinns fliessen in Klimaprojekte, haben sogar eigene Solaranlagen. Features: Baum-Zähler (zeigt den persönlichen Beitrag), Transparenzberichte über Ausgaben und Einnahmen, Kennzeichnung von nachhaltigen Unternehmen in den Suchergebnissen. Weitere Vorteile:Aktiver, messbarer Beitrag zum Umweltschutz. Gute Ergebnisqualität durch Bing/Google-Infrastruktur. Keine Erstellung von permanenten Tracking-Profilen. Einige Nachteile:Keine eigene Such-Infrastruktur (noch Abhängigkeit von ). Kann sich aber noch ändern. Teilweise Weitergabe anonymisierter Daten an Bing zur Ergebnisanzeige erforderlich. Qwant mit komplett eigenem Suchindex und mit Sitz in der EU Qwant ist eines der europäischen Vorzeigeprojekte im Bereich der Privatsphäre. Die Suchmaschine mit Sitz in Paris (daher DSGVO-konform) wurde explizit mit dem Versprechen gegründet, die europäische Datensouveränität zu stärken. Richtig stark: Qwant verzichtet komplett auf Cookies und Verhaltens-Tracking. Das bedeutet, dass wenn zwei Nutzer denselben Begriff eingeben, sehen sie exakt dieselben Ergebnisse! Es gibt also keine “filterblasenbasierte” Personalisierung, wenn man es so nennen will. Hier sei aber am Rande erwähnt: Grösster Anteilseigner an Qwant ist die französische Staatsbank Caisse des dépôts. Technisch stützte sich Qwant in der Vergangenheit auf eine Mischung aus eigenem Web-Crawler und Bing-Ergebnissen. Zum Schutz der Privatsphäre werden die IP-Adressen der Nutzenden aber sofort anonymisiert und nicht mit den Suchanfragen verknüpft. Das Geschäftsmodell basiert auf traditioneller, passend zum Suchbegriff ausgespielter Werbung, die über ein europäisches Werbenetzwerk ausgespielt wird. Es wird kein Werbeprofil erstellt und damit auch keine direkte personalisierte Werbung ausgespielt. Übrigens ist Slseit kurzem (Juni 2026) Qwant die Standard-Suchmaschine für alle Computer der EU-Verwaltung in Brüssel. Features und weitere Dinge zu Qwant im Schnellüberblick Standort: Frankreich und damit auch hier europäischer Datenschutz. Finanzierung: Nur kontextuelle und damit datenschutzkonforme Werbung. Features: Qwant Maps sind privatsphärefreundliche Karten, Panoramaseite für News, “Qwant Junior” als spezielle sichere Filterung für Kinder Vorteile:Strikter Verzicht auf Cookies und Nutzertracking. Keine Filterblase, alle sehen die gleichen Ergebnisse. Serverstandorte und Unternehmenssitz komplett in Europa. Nachteile:Suchqualität bei sehr spezifischen oder regionalen Suchen manchmal schwächer als bei Google. Technisch immer noch stark von Bing im Hintergrund abhängig. Französische Staatsbank hält Mehrheitsanteile an Qwant, das aber nur erwähnt. Startpage kommt aus den Niederlanden und wird immer beliebter Startpage verfolgt einen eigenen, einzigartigen Ansatz: Die Suchmaschine liefert euch die ungeschönten, aber qualitativ hochwertigen Suchergebnisse von Google, allerdings als anonyme vermittelnde Plattform. Startpage kauft zwar die Ergebnisse bei Google ein, entfernt vor der Anfrage aber alle identifizierenden Daten von euch wie IP-Adresse, Standort und Browser-Fingerprint. Danach reicht Startpage die Trefferliste sauber an euch weiter. Wollt ihr also auf eure “Google-Qualität” nicht verzichten, dürfte diese Suchmaschine schonmal einen Vorteil haben. Ein besonderes Feature ist hier die “Anonyme Ansicht”. Klickt ihr in den Ergebnissen auf diesen Link, wird die Zielwebseite über einen integrierten Proxy-Server von Startpage geladen. Dadurch bleibt ihr selbst beim Surfen auf Drittanbieter-Seiten komplett unsichtbar. Auch Startpage finanziert sich rein durch kontextuelle Werbung und unterliegt als niederländisches Unternehmen den strengen europäischen Datenschutzgesetzen (DSGVO). Werbeprofile werden nicht erstellt und somit auch keine persönlichen Daten weiterverkauft. Features und weitere Dinge zu Startpage im Schnellüberblick Standort: In den Niederlanden und damit vollwertiger Schutz unter EU-Recht und DSGVO. Finanzierung: Kontextuelle Werbung und damit völlig anonymisiert. Features: “Anonyme Ansicht” (Websites über Startpage-Proxy spurlos besuchen), reines Google-Resultat-Feedsystem. Vorteile:Liefert die gewohnte Suchqualität von Google, ohne dessen Datenhunger. Die “Anonyme Ansicht” schützt euch auch nach dem Klick auf ein Suchergebnis. Auch hier wieder sicherer EU-Standort. Nachteile:Enthält durch die Google-Basis oft die typischen, stark SEO-optimierten Ergebnisse. Keine echten eigenen Index-Innovationen oder tiefen KI-Features (da reiner Google-Spiegel). DuckDuckGo ist einer der Vorreiter, der privaten Suchmaschinen Ich glaube wir können an dieser Stelle DuckDuckGo als einen der Urväter der alternativen, datenschutzfreundlichen Suchmaschinen bezeichnen. Das US-amerikanische Unternehmen hat in der Vergangenheit den Begriff “Privacy” im Websuchbereich massiv geprägt. DuckDuckGo speichert keinerlei persönliche Informationen, IP-Adressen oder Suchverläufe. Die Suchmaschine sammelt ihre Ergebnisse aus über 400 Quellen, wobei eine direkte strategische Partnerschaft mit Microsoft Bing die technologische Hauptstütze bildet. Was in meinen Augen ein zumindest erwähnenswerter Nachteil sein kann, wenn ihr euch vollständig von Big Tech lösen wollt. Denn die Finanzierung der Suchmaschine wird durch die klassische Keyword-Werbung über das Microsoft Advertising-Netzwerk gewährleistet. Sucht ihr also nach “Fahrrad”, seht ihr auch Fahrrad-Werbung, und zwar ohne dass DuckDuckGo weiß, wer ihr seid oder was ihr vielleicht gestern gesucht habt. Somit agiert die Suche hier sehr ähnlich zu Qwant. Personalisierte Werbung gibt es nicht. Über die reine Suche hinaus hat sich DuckDuckGo zu einem umfassenden Privacy-Ökosystem entwickelt, das eigene Browser für Desktop und Mobilgeräte sowie E-Mail-Schutzdienste anbietet. Der Browser ist übrigens auch teil unserer Reihe beste Browser fürs Handy. Features und weitere Dinge zu DuckDuckGo im Schnellüberblick Standort: In den USA und unterliegt US-Recht (Stichwort: Patriot Act/FISA), was bei uns natürlich kritisch gesehen wird. Finanzierung: Kontextuelle Werbung über das Microsoft-Netzwerk, aber auch hier anonymisiert. Features: Sogenannte “Bang”-Shortcuts für spezielle Suchen, Email Protection, Duck Player und damit YouTube-Videos ohne Tracking schauen, App-Tracking-Schutz für Android und iOS. Vorteile:Sehr ausgereiftes, intuitives Interface und hoher Komfort durch “Bang”-Shortcuts. Daher auch interessant für Power-Nutzende. Hervorragender Schutz vor Trackern im gesamten Ökosystem (Browser, E-Mail und mehr). Keine Speicherung von IP-Adressen oder Suchhistorien. Nachteile:US-Standort und unterliegt damit auch leider dem Recht in den USA. Hängt stark von Microsofts Bing-Index ab, es gab aber historisch mal Diskussionen um Ausnahmen beim Tracker-Blocking für Microsoft-Skripte im DDG-Browser. Brave Browser mit Brave Search und ganz eigenem Konzept Brave Search verfolgt als unabhängiger Newcomer der letzten Jahre einen deutlich anderen Ansatz. Entwickelt von Brave Software (das US-Unternehmen ist auch für den Brave Browser verantwortlich), zeichnet sich die Suchmaschine vor allem dadurch aus, dass sie zu 100 Prozent unabhängig von Big Tech arbeitet. Brave nutzt keine APIs von Google oder Bing, wie die ein oder andere Suchmaschine zuvor. Sondern hat von Grund auf einen eigenen, riesigen Web-Index aufgebaut. Ein eigenes Highlight von Brave Search ist die seit einiger Zeit neu implementierte, tiefe Integration von KI-Funktionen. Mit “Ask Brave” bietet die Plattform direkt in den Suchresultaten KI-generierte Zusammenfassungen und die Möglichkeit, im Chat-Modus Folgefragen zu stellen. Brave finanziert sich über ein zweigleisiges Modell: Es gibt eine kostenfreie Version mit absolut datenschutzfreundlicher, kontextueller Werbung sowie ein Premium-Abo, das komplett werbefrei ist und erweiterte KI-Features bietet. Features und weitere Dinge zu Brave Search im Schnellüberblick Standort: Ihr kennt es… Standort in den USA und damit untersteht es rechtlich unter US-Gerichtsbarkeit, aber technisch auf Anonymität gebaut. Finanzierung: Werbefreies Premium-Modell oder kostenfrei mit anonymer, kontextueller Werbung. Features: Eigener, unabhängiger Web-Index, “Goggles” (Nutzende können eigene Ranking-Regeln erstellen), integrierter KI-Chatmodus (“Ask Brave”, falls ihr sowas brauchen solltet), CodeLLM für Programmierfragen. Vorteile:Echte Unabhängigkeit von Google und Bing durch komplett eigenen Such-Index. Viele moderne KI-Features direkt in der Suche, übrigens bei Bedarf abschaltbar. (Falls ihr sowas überhaupt haben wollt) Sehr schnelle Suche und stark beim Datenschutz (Zero Data Retention API-Optionen). Nachteile:Der eigene Index ist bei sehr nischigen oder extrem lokalen Suchen manchmal noch nicht so tief wie der von Google oder Suchen, die die Google-API nutzen. Firmensitz in den USA und damit unterliegt auch Brave dem US-Recht, was bei uns in Europa durchaus kritisch betrachtet werden darf. Kagi will bezahlten werden, macht aber so ziemlich alles anders als andere Kagi bricht komplett mit den traditionellen Regeln des Suchmaschinenmarktes. Das im Silicon Valley ansässige Unternehmen verzichtet vollständig auf Werbung und Tracking und setzt stattdessen auf ein reines Premium-Abo-Modell. Wollt ihr Kagi nutzen, zahlt ihr eine monatliche Gebühr. Der eigentlich sehr klare Vorteil: Da es keine Werbekunden gibt, ist der Algorithmus einzig und allein darauf optimiert, euch auch das absolut beste Ergebnis zu liefern. Alles frei von SEO-Spam, Affiliate-Fallen oder gesponserten Links. Auf nichts davon ist Kagi angewiesen, da die Nutzenden hier für die exakte Suche nach Dingen direkt bezahlen. Kagi kombiniert die Indizes von Google und Bing mit eigenen Crawlern und spezialisierten APIs, wie Wolfram|Alpha. Zudem bietet Kagi viele Werkzeuge zur Personalisierung der eigenen Suche. Ihr könnt bestimmte Websites in ihren persönlichen Rankings dauerhaft abwerten, komplett blockieren oder auch bevorzugen. Ergänzt wird die Suche durch eigene, hochentwickelte KI-Assistenten mit Namen “Kagi Assistant”, die komplexe Dokumente zusammenfassen oder direkt Fragen beantworten, ohne dass die Daten zum Training von KI-Modellen missbraucht werden. Allerdings auch hier: Kagi ist ein US-Unternehmen und untersteht damit im Zweifel auch den entsprechenden US-amerikanischen Gesetzen. Das nur nebenbei. Features und weitere Dinge zu Kagi im Schnellüberblick Standort: USA und damit auch hier US-Recht bezogen. Finanzierung: Rein nutzerfinanziertes Abonnement (keine Werbung, kein Sponsoring). Features: Manuelle Website-Gewichtung durch Blockieren/Bevorzugen von Domains, mit “Lenses” Suche einschränken, z.B. nur auf Foren/Reddit oder das “Small Web”, Kagi Assistant (KI-Recherchewerkzeuge), vollständig werbefreies Interface. Vorteile:Die saubersten und damit vermutlich nützlichsten Suchergebnisse im Internet, da jegliche Werbe- und SEO-Incentives wegfallen. Enorme Kontrolle über den eigenen Suchalgorithmus. Datenschutz durch ein klares Geschäftsmodell, da die Finanzierung über Abos funktioniert und somit keine Werbung angezeigt werden oder Verkauf von Nutzungsdaten passiert. Nachteile:Die Vorteile kosten allerdings was und damit ist es die einzige Suchmaschine hier, die ein Abo-Modell fährt. Auch hier gilt wieder, dass Kagi ein US-Unternehmen mit Sitz in den USA ist und somit auch US-Recht unterliegt. Fazit: Welche Google-Alternative solltet ihr nun wählen? Es ist wirklich schwierig und das offensichtliche greife ich hier erst einmal vorweg: Die eine perfekte Suchmaschine für alle gibt es irgendwie nicht, zumindest nicht mehr. Stattdessen haben sich die hier genannten Alternativen spezialisiert, um unterschiedliche Nutzungsgruppen zu bedienen. Je nachdem, was euch beim Surfen im Netz am wichtigsten ist, lassen sich die vorgestellten Anbieter in drei klare Kategorien einteilen, die ich hier noch einmal kompakter aufschlüsseln will. Vielleicht findet ihr euch ja in einer der Gruppen wieder. Die grüne Alternative, um den digitalen Fussabdruck deutlich zu reduzieren Wenn ihr euren digitalen Fussabdruck im Alltag ohne grossen Aufwand verkleinern möchtet, führt zumindest an dieser Stelle kaum ein Weg an den hier vorgestellten Spitzenreiter vorbei. Suchmaschine: Ecosia Für wen geeignet? Ideal für alle, die im digitalen Alltag zusätzlich an den Umweltschutz denken wollen, ohne auf gewohnte Suchstrukturen und solide Ergebnisse zu verzichten. Da Ecosia im Hintergrund auf die bekannte Infrastruktur von Microsoft Bing setzt, fühlt sich der Umstieg von Google vielleicht nicht all zu “krampfig” an. Die Kern-Vorteile: Jede eurer Suchanfragen generiert Werbeeinnahmen, die nachweislich in globale Aufforstungsprojekte fliessen. Gepaart mit eigenen Solaranlagen ist dies die ökologisch nachhaltigste Art, das Netz zu durchforsten. Dass gilt auch für die KI-Funktionen von Ecosia. Die Privatsphäre-Spezialisten: Für den kompromisslosen Datenschutz Ihr möchtet im Netz keine digitalen Spuren hinterlassen, sucht nach dem Ende von personalisierter Werbung und wollt grundsätzlich erst einmal nur Google entkommen? Diese drei Anbieter haben sich ganz dem Schutz eurer Identität verschrieben. Suchmaschinen: Startpage, DuckDuckGo und Qwant Für wen geeignet? Für datenschutzbewusste Nutzenden, die ein “Sorglos-Paket” suchen. Wenn ihr die Trefferquote von Google liebt, aber kein Tracking möchtet, greift ihr zu Startpage. Wenn ihr ein komplettes Schutz-Ökosystem (inklusive privatem Browser und E-Mail-Schutz) sucht, seid ihr bei DuckDuckGo richtig. Wenn ihr Wert auf europäische Datensouveränität und Serverstandorte in der EU legt, wählt ihr Qwant. Die Kern-Vorteile: Keine permanenten Nutzerprofile, keine Filterblasen und sehr viel Anonymität. Besonders Startpage glänzt hier zusätzlich mit der “Anonymen Ansicht”, die euch selbst nach dem Klick auf ein Suchergebnis auf Drittseiten unsichtbar macht Die “Innovatoren” & Power-Suchen: Für maximale Effizienz und KI-Unterstützung Wenn ihr genervt seid von mit SEO-Spam überladenen Suchergebnissen, die Kontrolle über eure Quellen zurückhaben wollt oder zumindest doch stärkere KI-Tools sucht, seid ihr in dieser Kategorie eher zu Hause. Suchmaschinen: Brave Search und Kagi Für wen geeignet? Für Tech-Begeisterte, Vielrecherchierer, Programmierende und alle, denen die klassische Websuche nicht mehr schnell oder sauber genug ist. Der Kern-Vorteil: Brave Search bietet durch seinen komplett eigenen Web-Index echte Unabhängigkeit von Big Tech und liefert solide, integrierte KI-Zusammenfassungen. Kagi geht als Premium-Modell noch einen Schritt weiter: Da es komplett werbefrei und Abo-finanziert ist, liefert es die wohl saubersten Suchergebnisse im heutigen Internet. Zudem erlaubt es euch, das Ranking eurer Lieblingsseiten (oder Foren wie Reddit) manuell zu boosten oder Spam-Seiten für immer auszublenden. Aber wie immer gilt: Probieren geht über Studieren. Da fast alle Alternativen (bis auf das kostenpflichtige Kagi) komplett gratis und ohne Anmeldung nutzbar sind, lohnt es sich, eine Suchmaschine aus eurer bevorzugten Kategorie für eine Woche als Standard im Browser einzurichten. Ihr werdet überrascht sein, wie gut das Netz abseits von Google bereits funktioniert und vielleicht hilft es ja sich ein wenig unabhängiger vom Such-Monopolisten zu machen.

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