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Jetzt live: Wird Aarau zur Kulturhauptstadt der Schweiz?

Jetzt live: Wird Aarau zur Kulturhauptstadt der Schweiz?

Das Wichtigste in Kürze Wer wird 2030 Kulturhauptstadt der Schweiz? Zur Auswahl stehen Aarau , Thun, Bellinzona und Lugano (mit Mendrisio und Locarno). Für das Aarauer Projekt sind gesamthaft 9,5 Millionen Franken budgetiert. La Chaux-de-Fonds macht den Anfang: Die Stadt im Kanton Neuenburg wird 2027 zur ersten Kulturhauptstadt in der Geschichte der Schweiz. Der Titel wird künftig alle drei Jahre vergeben. Das Ziel wird so beschrieben: «Während eines Jahres wird eine Stadt oder eine Region zum kulturellen Herzen des Landes. Ein verbindendes Ereignis von nationaler Bedeutung, bei dem sich Künstlerinnen, Künstler und Bevölkerung aus der ganzen Schweiz begegnen, austauschen und die Vielfalt pflegen.» Live ab 11 Uhr: Die Vergabe der «Kulturhauptstadt Schweiz» Der Liveticker Die Nervosität stieg in den letzten Tagen: Am Donnerstag vor dem Mittag wird bekannt, ob Aarau das Rennen um den Titel «Schweizer Kulturhauptstadt 2030» macht. Aarau würde auf La Chaux-de-Fonds folgen, die Kulturhauptstadt 2027. Konkurrenz kommt aus Thun, Bellinzona und Lugano (mit Locarno und Mendrisio), Städte wie Schaffhausen und Zug haben sich bereits früher mangels Rückhalt in der Bevölkerung zurückziehen müssen. Die Jury entscheidet anhand von sechs Hauptkriterien. Dabei wurden die Zielsetzungen und Ambitionen der Stadt, das kulturelle Angebot, die kulturelle Teilhabe, das Management, die Finanzen und ihre Erfahrungen mit Grossanlässen analysiert und gewichtet. Das Konzept, das die Stadt Aarau beim Verein Kulturhauptstadt Schweiz eingereicht hat, steht unter dem Motto «Verbindungen»: Man wolle Verbindungen schaffen zwischen Tradition und Innovation, Hochkultur und Alltag, Kunstprofis und Kulturlaien, Einheimischen und Touristen. «Dabei bietet Aarau auf kleiner, kompakter Fläche eine enorme kulturelle Dichte, die der Schweiz präsentiert werden soll.» Auch andere Regionen des Kantons sollen mit einbezogen werden; ursprünglich war sogar angedacht, dass sich Aarau gemeinsam mit Baden bewirbt. Das Gesamtbudget des Projekts «Kulturhauptstadt Aarau» liegt bei 9,8 Millionen Franken. Rund 30 Prozent davon soll aus der Privatwirtschaft kommen, der Rest aus dem öffentlichen Sektor. Stadt und Kanton sollen je 2,5 Millionen Franken zahlen, Geld wird aber auch vom Bund und anderen Gemeinden erwartet. Gemäss Website von «Kulturhauptstadt Schweiz» braucht es für einen Erfolg diese Faktoren: Jede Bewerberstadt muss nachweisen, dass das Projekt auf regionaler, überregionaler und nationaler Ebene über eine breite politische Unterstützung verfügt. Die Bewerberstadt muss über eine ausreichende und angemessene Infrastruktur verfügen, um den Titel «Kulturhauptstadt Schweiz» beanspruchen zu können. Das Projekt muss politisch breit getragen werden, über die üblichen Parteigrenzen hinweg. Das operative Team muss in der Lage sein, eng mit den zuständigen Stellen der Stadt zusammenzuarbeiten. Die Tourismus- und Hotelinfrastruktur muss ausreichend sein, um während der Veranstaltung Besucherinnen und Besucher aufnehmen zu können.

www.zofingertagblatt.ch

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