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Korruptionsskandal:So kam die Beute in die Schweiz

WOZ

Quelle: WOZ

Der frühere ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko soll ein Korruptionssystem aufgebaut haben, bei dem von Auftragnehmern des Staatsunternehmens Enerhoatom Schmiergelder in Höhe von über 118 Millionen Dollar erpresst wurden. Ein Teil dieser Gelder, rund elf Millionen Franken, wurde über Offshore-Konstrukte in die Schweiz transferiert, wo die Exfrau des Ministers einen luxuriösen Lebensstil pflegt. Haluschtschenko wurde im Februar 2026 bei der Ausreise festgenommen, während auch der frühere Präsidialamtschef Andrij Jermak in Untersuchungshaft sitzt.