Der Autor kritisiert die westliche Berichterstattung über den Ukraine-Krieg als einseitig und warnt vor einer Unterschätzung russischer Reaktionsmöglichkeiten. Während die EU wirtschaftlich überlegen sei, ignoriere die Politik mögliche Gegenschläge Moskaus. Ein russischer Diplomat drohe mit „verheerenden“ Folgen für Europa, falls der Krieg fortgesetzt werde. Der Autor spekuliert, dass Russland mit einem Schockangriff die EU zur Aufgabe der Ukraine-Hilfe zwingen wolle, ähnlich den US-Atombombenabwürfen auf Japan. Er stellt die These auf, dass Moskau das Problem an der Wurzel packen und direkt europäische Rüstungsfabriken angreifen könnte. Zudem warnt er vor einer möglichen Inszenierung eines NATO-Angriffs durch den Westen. Die unterschiedliche mediale Behandlung ukrainischer und russischer Opfer schüre in Russland historisch belastete Ressentiments.