Im Jahr 2024 stieg die Schweizer Wohnbevölkerung um 89'000 Personen, hauptsächlich aufgrund der Nettozuwanderung von 90'000 Ausländern. Bei einer stabilen Bevölkerungszahl hätten netto nur 1'000 Ausländer mehr ein- als auswandern dürfen. Zudem leben durch Geburten 15'000 ausländische Kinder zusätzlich im Land. Die Behörden SEM und BFS verwenden unterschiedliche Kriterien für ihre Statistiken, was selektive Interpretationen in politischen Debatten begünstigt. Unter den Erwerbstätigen arbeiten Ausländer häufiger in Vollzeit (72 Prozent) als Schweizer (57 Prozent).