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Rauch und Russ nach Brand im Gewerbegebäude an der Münchensteinerstrasse

Gestern hat es auf dem Dreispitz gebrannt. Genauer in einem Gewerbegebäude an der Münchensteinerstrasse. Am Tag danach zeigt sich vor Ort, dass vor allem eine seitliche Fassade des Gewerbegebäudes deutlich beschädigt worden ist. Mehrere Fenster sind zersprungen. Der Blick in die Innenräume legt aber nahe, dass diese grösstenteils vom Feuer verschont blieben. Der Schaden und vor allem der Rauch sind dennoch ein Problem für das eingemietete Gewerbe. Eine Physiotherapie-Praxis, ein Stahlküchen-Showroom, ein Coiffeursalon und weitere Geschäfte haben ihre Büros und Gewerbeflächen in dem betroffenen Gebäude. Die meisten waren gestern nicht mehr vor Ort. Laut Staatsanwaltschaft ist die Feuerwehr gegen 21.30 Uhr ausgerückt. In der Medienmitteilung heisst es, dass zwar die Sanität vor Ort war, aber niemand durch den Brand verletzt wurde. «Mehrere Personen konnten das Gebäude rechtzeitig und selbstständig verlassen.» «Wir warten auf mehr Informationen vonseiten der Verwaltung» Was am nächsten Tag bleibt, sind neben einer verrussten Fassade und beissendem Rauchgestank viele offene Fragen. Die Ursache, weshalb das Feuer ausgebrochen ist, muss noch geklärt werden. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem hohen Sachschaden. Ein Schlag für die Unternehmen. Viele können aufgrund des Rauches aktuell die Räumlichkeiten nicht nutzen. Der Inhaber des Coiffeurgeschäftes erzählt am Telefon, dass er den Salon aufgrund der Russverschmutzung heute nicht öffnen kann. Die Innenausstattung seines Salons sei aber vom Feuer nicht gross beschädigt worden. Er weiss bislang nicht, wann er seine Kundinnen und Kunden wieder begrüssen kann. Das Forster Küchenstudio im Erdgeschoss sieht in Mitleidenschaft gezogen aus. Eine Mitarbeiterin gibt aber am Telefon Entwarnung. Man könne zwar wegen des Rauches nicht arbeiten. Dafür hätten die ausgestellten Küchen keine Schäden. «Ansonsten wissen wir bisher nichts. Wir warten auf mehr Informationen vonseiten der Verwaltung», sagt sie. Weitere betroffene Unternehmerinnen und Unternehmer möchten sich nicht zum Brand äussern. Bei anderen ist eine Anfrage noch offen.

www.zofingertagblatt.ch

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