Zum Inhalt springen

Vom Traum, menschliche Grenzen zu überwinden

Journal21
Vom Traum, menschliche Grenzen zu überwinden

Journal21

Papst Leo XIV. stellt in seiner ersten Enzyklika „Magnifica Humanitas“ ein Programm vor, das die Kirche am Zweiten Vatikanischen Konzil ausrichtet und sich von isolationistischen sowie kulturpessimistischen Tendenzen früherer Päpste abgrenzt. Er bekennt sich zu Menschenrechten, Völkerrecht und internationaler Zusammenarbeit. Vielfalt in Kirche und Welt wird als Chance begriffen, Macht und Autorität sollen dem Gemeinwohl dienen. Zugleich warnt der Papst vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz und lehnt transhumanistische Visionen ab. Die Soziallehre der Kirche versteht er als Hilfe für politische Entscheidungen, nicht als deren Ersatz.

Zum Originalartikel