Die SVP-Initiative zur «10-Millionen-Schweiz» erinnert zwei italienische Migranten an frühere restriktive Migrationspolitiken. Anna Pepe, die in den 1950er-Jahren als Arbeitskraft angeworben wurde, berichtet von Diskriminierung bei der Wohnungssuche und der existentiellen Angst während der Schwarzenbach-Initiative. Ippazio Calabrese, der in den 1980er-Jahren als Saisonnier kam, kritisiert, dass die positiven Beiträge der Migration – etwa im Bauwesen und in der Kultur – nicht wertgeschätzt würden. Beide sehen Parallelen zur aktuellen Initiative und warnen vor einer Rückkehr zu einem System wie dem Saisonnierstatut, das die Schweiz letztlich abgeschafft habe. Sie betonen, dass Migration nicht nur Arbeitskraft, sondern auch kulturelle Bereicherung und langfristigen gesellschaftlichen Nutzen gebracht habe.
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