Fünf junge Tössemer:innen eröffnen im ehemaligen Rieter-Portierhäuschen das „Kafi Frosch“ und beleben damit eine lokale Tradition wieder. Der Name knüpft an ein gleichnamiges, von 1970 bis 2012 betriebenes Café im Quartier an. Die Gründer:innen arbeiten weiterhin in ihren Hauptjobs und betreiben das Café als gemeinsames „Intensivhobby“. Anders als sein Vorgänger, der aus der Abstinenzbewegung entstand, wird im neuen Lokal auch Alkohol ausgeschenkt. Der Start erfolgt mit einer provisorischen Festwirtschaftsbewilligung: Der Kaffee wird durchs Fenster gereicht, der Aufenthalt ist nur auf der Terrasse erlaubt. Grund sind Verzögerungen durch die Denkmalpflege und unterschätzte bürokratische Hürden. Die Gruppe betont, der Aufwand für ein kleines Café sei derselbe wie für ein großes Restaurant. Trotz der Herausforderungen wollen die Betreiber:innen einen Treffpunkt für das Quartier schaffen, der ihre eigenen Vorstellungen von Qualität umsetzt.