Die SP Kanton Zürich nominiert für die Regierungsratswahlen 2027 ein gemässigtes Duo: Nationalrätin Priska Seiler Graf und Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé. Ziel ist es, den Sitz der abtretenden Jacqueline Fehr zu verteidigen und den 2021 durch den Parteiaustritt von Mario Fehr verlorenen Sitz zurückzugewinnen. Die Partei strebt einen Wähleranteil von über 20 Prozent an. Galladé betont die Dringlichkeit, die Wohnkrise und hohen Lebenshaltungskosten zu bekämpfen, um eine gesellschaftliche Spaltung zu verhindern. Die Nomination gilt als Signal, dass moderate Positionen in der SP weiterhin Platz haben – eine Reaktion auf den jüngsten Parteiaustritt von Ständerat Daniel Jositsch, der der Partei mangelnde Toleranz vorgeworfen hatte.