Quelle: PS Zeitung
Bei den Stichwahlen in Winterthur setzte sich überraschend der FDP-Kandidat Stefan Fritschi gegen den SP-Herausforderer Kaspar Bopp durch, obwohl Bopp den ersten Wahlgang noch klar angeführt hatte. Ausschlaggebend war eine ungenügende Mobilisierung im rot-grünen Lager, während Fritschi von den bürgerlichen Kräften und wohl auch von GLP-Stimmen profitierte. Mit Fritschi setzt sich laut Kommentar ein konservativer, provinzieller Politikstil gegen eine urbanere und zukunftsorientierte Stadtentwicklung durch, was sich unter anderem in seiner ablehnenden Haltung zu einer aktiven Wohnpolitik zeigt.