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Eventfotografie an der NVS-Mitgliederversammlung 2026

Prometheus Redaktion
Eventfotografie an der NVS-Mitgliederversammlung 2026

Im Rahmen der NVS-Mitgliederversammlung vom 27. März 2026 in den Trafo Hallen Baden übernahm ich die fotografische Dokumentation des gesamten Anlasses. Dabei entstanden über 6’000 Aufnahmen, welche anschliessend in Adobe Lightroom Classic und teilweise in Photoshop bearbeitet wurden. Die grösste Herausforderung bestand in den wechselnden Lichtverhältnissen sowie in der gleichzeitigen Dokumentation mehrerer Programmpunkte. Projekt Für die NVS Naturärzte Vereinigung Schweiz fotografierte ich die Mitgliederversammlung 2026. Der Anlass umfasste die eigentliche Versammlung, eine Tischmesse, verschiedene Fachreferate sowie den Gastvortrag von Zita Langenstein. Ziel war es, aussagekräftige Bilder für die Verbandskommunikation, die Website sowie weitere Publikationen bereitzustellen. Während des gesamten Tages dokumentierte ich die verschiedenen Programmpunkte und versuchte, sowohl die Atmosphäre des Anlasses als auch wichtige Momente und Personen festzuhalten. Da mehrere Referate teilweise gleichzeitig stattfanden, musste ich Prioritäten setzen und zwischen verschiedenen Räumen wechseln, um von allen Programmpunkten genügend Bildmaterial zu erhalten. Neben den Fotoaufnahmen erstellte ich während des Anlasses auch kurze Video-Sequenzen mit dem Smartphone. Diese dienten dazu, zusätzliche Eindrücke der Veranstaltung festzuhalten und für die Verbandskommunikation genutzt werden zu können. Aus dem Videomaterial entstand anschliessend ein kurzes Reel für Social Media. Dadurch umfasste der Auftrag nicht nur fotografische, sondern auch videografische Inhalte. Vorgehen Für die Aufnahmen verwendete ich hauptsächlich meine Canon EOS 77D mit einem EF-S 18–55 mm Objektiv. Zusätzlich nutzte ich ein Handy für einzelne ergänzende Aufnahmen sowie für kurze Video-Sequenzen. Da ich ausschliesslich im RAW-Format fotografierte, standen mir bei der Nachbearbeitung deutlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung. Nach dem Anlass sichtete ich über 6’000 Bilder und wählte die besten Aufnahmen aus. Die Bearbeitung erfolgte hauptsächlich in Adobe Lightroom Classic. Einzelne Bilder wurden zusätzlich in Photoshop optimiert. Während der Veranstaltung wechselte ich regelmässig zwischen Fotografieren und Filmen. Dabei musste ich spontan entscheiden, welche Situationen sich besser für Fotos und welche sich besser für kurze Video-Sequenzen eigneten. Die parallele Produktion von Bild- und Videomaterial erhöhte den organisatorischen Aufwand zusätzlich, ermöglichte jedoch eine vielseitigere Dokumentation des Anlasses. Herausforderungen Die grösste Herausforderung waren die sehr unterschiedlichen Lichtverhältnisse innerhalb der Veranstaltung. Einige Räume waren dunkel, während andere Bereiche durch grosse Fenster stark beleuchtet wurden. Dadurch mussten Belichtung, Weissabgleich und weitere Einstellungen laufend angepasst werden. Eine zusätzliche Schwierigkeit entstand durch die Präsentationsfolien auf den Bildschirmen und Leinwänden. Während die Kamera die Personen korrekt belichtete, waren die projizierten Inhalte häufig über- oder unterbelichtet. Besonders bei Smartphone-Aufnahmen zeigte sich, dass Displays und Projektionen deutlich schwieriger korrekt darzustellen sind. Zusätzlich fiel mir auf, dass weisse PowerPoint-Folien auf den Fotos teilweise rot, violett, blau oder gelb erschienen, obwohl sie vor Ort normal aussahen. Eine Erklärung dafür liegt im Zusammenspiel zwischen der Verschlusszeit der Kamera und der Bildwiederholfrequenz von Beamern oder Bildschirmen. Während das menschliche Auge die verschiedenen Farbanteile als ein einheitliches Bild wahrnimmt, kann die Kamera bei kurzen Verschlusszeiten einzelne Farbphasen erfassen. Dadurch entstehen Farbverschiebungen, die in der Realität kaum sichtbar sind. Auch unterschiedliche Lichtquellen im Raum sowie der automatische Weissabgleich können diese Effekte zusätzlich verstärken. Auch die gleichzeitige Durchführung mehrerer Referate stellte eine Herausforderung dar. Da ich allein fotografierte, musste ich ständig entscheiden, welcher Programmpunkt gerade Priorität hatte und wie ich trotzdem von allen Referierenden genügend Bildmaterial erhalten konnte. Erkenntnisse Durch dieses Projekt konnte ich meine Kenntnisse in der Eventfotografie weiter vertiefen. Insbesondere lernte ich, wie wichtig eine flexible Arbeitsweise bei wechselnden Lichtverhältnissen ist. Die Arbeit mit RAW-Dateien ermöglichte eine deutlich bessere Nachbearbeitung, verursachte aber gleichzeitig einen erheblichen Mehraufwand beim Importieren, Auswählen und Exportieren der Bilder. Zeitaufwand Vorbereitung: ca. 1 Stunde Ausrüstung vorbereiten, Akkus laden und Speicherkarten organisieren: ca. 0.5 Stunden Anreise und Abreise, frühes Eintreffen und Testaufnahmen vor Ort: ca. 2 Stunden Eventfotografie während der Mitgliederversammlung: ca. 8 Stunden Import und Datensicherung von über 6’000 RAW-Dateien: ca. 2 Stunden Bildsichtung, Vorsortierung und Aussortieren unscharfer Aufnahmen: ca. 4 Stunden Bildbearbeitung in Lightroom Classic und Photoshop: ca. 8 Stunden Export in verschiedenen Formaten sowie Übergabe an die NVS: ca. 1 Stunde Schnitt eines Reels aus den aufgenommenen Video-Sequenzen: ca. 1.5 Stunden Erstellung der Digezz-Dokumentation und Reflexion: ca. 2 Stunden Gesamtaufwand: ca. 30 Stunden Mit dem Ergebnis bin ich insgesamt zufrieden. Es gelang mir, die wichtigsten Momente der Veranstaltung festzuhalten und eine grosse Auswahl an Bildern für die weitere Verwendung bereitzustellen. Für ähnliche Veranstaltungen würde ich künftig das Smartphone nur für Videomaterial einsetzen und für Bildmaterial weitgehend darauf verzichten. Stattdessen würde ich eine zweite Kamera mit einem anderen Objektiv mitnehmen, was mehr Flexibilität ermöglicht und Zeit beim Wechseln der Aufnahmesituationen spart. Trotz dieser Herausforderungen konnte ich wertvolle Erfahrungen in der Eventfotografie sammeln und meine Fähigkeiten in den Bereichen Bildgestaltung, Lichtbeurteilung, Videoproduktion und Nachbearbeitung weiterentwickeln.

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