Teodor Currentzis begeisterte mit seinem Utopia-Orchester und der Geigerin Vilde Frang bei einem ausverkauften Konzert in der Zürcher Tonhalle. Auf dem Programm standen Alban Bergs Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“, ein Requiem für die jung verstorbene Manon Gropius, sowie Gustav Mahlers Erste Sinfonie. Currentzis’ frische, dynamische Interpretation ließ das Publikum die Werke wie neu erleben. Trotz des künstlerischen Erfolgs wird der Dirigent immer wieder boykottiert, da er sich nicht explizit vom Ukraine-Krieg distanziert und seine Karriere eng mit Russland verbunden ist.