Die massive Aufrüstung in der EU wird vor allem mit einer angeblichen Bedrohung durch Russland ab 2029/2030 begründet. Der Autor hinterfragt diese Bedrohungserzählung nicht grundsätzlich, sondern fokussiert auf die Finanzierung: Diese erfolge EU-weit primär durch Kürzungen in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung und Pensionen. Eine stärkere Besteuerung von Reichen oder Konzernen, die von den höheren Rüstungsausgaben profitieren, bleibe aus. Diese Ungleichheit stehe im Widerspruch zur realen Vermögensverteilung, etwa in Österreich und Deutschland, wo die reichsten fünf Prozent über die Hälfte des Vermögens verfügen, aber nur einen geringen Teil zum Staatshaushalt beitragen.
Klassenkampf von oben? Warum wird die EU-Aufrüstung nur durch Sozialabbau finanziert?
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