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„Kollektives Paranoid“ – Nach 45 Jahren wiedergelesen: „Alle redeten vom Frieden“ von Horst-Eberhard Richter

Global Bridge
„Kollektives Paranoid“ – Nach 45 Jahren wiedergelesen: „Alle redeten vom Frieden“ von Horst-Eberhard Richter

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Der Artikel erinnert an Horst-Eberhard Richters 1981 erschienenes Buch „Alle redeten vom Frieden“, das angesichts der aktuellen Ost-West-Spannungen und des neuen Wettrüstens wieder hochaktuell sei. Richter analysierte darin die sozialpsychologischen Mechanismen des Rüstungswahnsinns, verpackt in eine Science-Fiction-Geschichte über Außerirdische, die eine globale Katastrophe untersuchen. Seine zentrale These: Die verfeindeten Blöcke seien in ein gemeinsames, wechselseitig radikalisiertes „Spiel“ der Aufrüstung verstrickt, das einem kollektiven, bipolaren Verfolgungswahn gleiche. Die absolute Waffe erzwinge psychologisch den Glauben an einen absoluten Feind. Der Text lädt dazu ein, diese Analyse auf die heutige Kriegsgefahr zu übertragen.

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