Eine Umfrage der Starken Schule beider Basel (SSbB) unter über 1000 Lehrpersonen aus beiden Halbkantonen zeigt: Viele Lehrer*innen fühlen sich von ihren Schulleitungen ungleich behandelt und haben Angst, Kritik zu äussern. Im Stadtkanton erlebt mehr als die Hälfte der Lehrpersonen eine Ungleichbehandlung, in Baselland ist es rund ein Drittel. Noch deutlicher fällt das Ergebnis bei der Frage aus, ob Kritik an der Schulleitung negative Konsequenzen haben kann – das bejaht ein erheblicher Teil der Befragten in beiden Kantonen. Besonders brisant: Fast jede zweite Lehrperson in Basel-Stadt findet, die Schulleitung habe zu viel Macht. Zwar fühlen sich viele Lehrpersonen bei alltäglichen Problemen durchaus unterstützt, das Vertrauen breche dann aber ein, wenn es um heikle Themen wie Kritik oder Gleichbehandlung geht. Das Basler Erziehungsdepartement sagt auf Anfrage, dass man über etablierte Instrumente zur Qualitätssicherung habe, darunter regelmässige Rückmeldungen von Mitarbeitenden zur Führungsarbeit der Schulleitungen. Und: «Wo Handlungsbedarf bestehe, werden Massnahmen ergriffen.» Die Schulleitungen selbst haben sich bisher nicht geäussert. Die SSbB will nun die Ergebnisse der einzelnen Schulen veröffentlichen. Eine Umfrage der Starken Schule beider Basel (SSbB) unter über 1000 Lehrpersonen aus beiden Halbkantonen zeigt: Viele Lehrer*innen fühlen sich von ihren Schulleitungen ungleich behandelt und haben Angst, Kritik zu äussern. Im Stadtkanton erlebt mehr als die Hälfte der Lehrpersonen eine Ungleichbehandlung, in Baselland ist es rund ein Drittel. Noch deutlicher fällt das Ergebnis bei der Frage aus, ob Kritik an der Schulleitung negative Konsequenzen haben kann – das bejaht ein erheblicher Teil der Befragten in beiden Kantonen. Besonders brisant: Fast jede zweite Lehrperson in Basel-Stadt findet, die Schulleitung habe zu viel Macht. Zwar fühlen sich viele Lehrpersonen bei alltäglichen Problemen durchaus unterstützt, das Vertrauen breche dann aber ein, wenn es um heikle Themen wie Kritik oder Gleichbehandlung geht. Das Basler Erziehungsdepartement sagt auf Anfrage, dass man über etablierte Instrumente zur Qualitätssicherung habe, darunter regelmässige Rückmeldungen von Mitarbeitenden zur Führungsarbeit der Schulleitungen. Und: «Wo Handlungsbedarf bestehe, werden Massnahmen ergriffen.» Die Schulleitungen selbst haben sich bisher nicht geäussert. Die SSbB will nun die Ergebnisse der einzelnen Schulen veröffentlichen. Die nun vorliegenden Resultate nehmen wir zur Kenntnis. Die Schulen und das Erziehungsdepartement verfügen über etablierte Instrumente zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung. Dazu gehören auch regelmässige und systematische Rückmeldungen von Mitarbeitenden zur Führungsarbeit von Schulleitungen. Wo Handlungsbedarf besteht, werden entsprechende Massnahmen ergriffen. Dies ist Teil der laufenden Führungs- und Qualitätsentwicklung. Lehr- und Fachpersonen haben verschiedene Möglichkeiten, Anliegen einzubringen: innerhalb der Schule, über die Schulkonferenz, über die zuständigen Führungsstrukturen, über die Personalvertretung oder bei der Ombudsstelle des Kantons Basel-Stadt.