Matthias Schulz, neuer Intendant des Opernhauses Zürich, zieht nach seiner ersten Spielzeit eine positive Bilanz. Mit einem Dutzend Premieren, einem erfolgreichen Barockfestival und Gastspielreisen durch Europa sieht er substanzielle Erfolge. Die hohe Auslastung und die positive Stimmung im Haus bestätigen seinen Eindruck, willkommen zu sein. Der gebürtige Oberbayer fühlt sich im alpenländischen Raum wieder heimisch und schätzt die pragmatische Art in der Schweiz. Nach Stationen in Salzburg und Berlin (Staatsoper Unter den Linden) hebt er die besondere Governance-Struktur des Hauses als Aktiengesellschaft hervor. Der unterstützende Verwaltungsrat und die guten Bedingungen ermöglichten ein breites Repertoire vom Barock bis zur Moderne.