Quelle: Das Lamm
Der Artikel beschreibt, wie Parteien, insbesondere solche am politischen Rand, einem ständigen Eignungstest für die Regierungsfähigkeit unterzogen werden, bei dem ihre Loyalität zur Staatsräson, insbesondere zur Unterstützung Israels, geprüft wird. Am Beispiel des Linkspartei-Kandidaten Luigi Pantisano wird gezeigt, dass seine Kritik an Israel als Genozid und die gleichzeitige Betonung des Selbstbestimmungsrechts Israels als widersprüchlich gelten, was ihm und seiner Partei den Vorwurf der Israelfeindlichkeit und des Antisemitismus einbringt. Medien wie die Zeit und die NZZ hinterfragen seine Positionen und diagnostizieren der Linkspartei ein wachsendes israelfeindliches Milieu, was zu Parteiaustritten wie dem des Brandenburger Antisemitismus-Beauftragten führt.