Quelle: WOZ
Basler Polizei und Strafbehörden gehen seit Jahren mit großer Härte gegen linke Demonstranten vor, doch die Aufarbeitung des 1. Mai 2023 zeigt, dass diese Strategie gescheitert ist. Damals wurden über 200 Menschen, darunter auch Familien und Gewerkschafter, stundenlang eingekesselt und mit Reizgas traktiert, was einer breiten Öffentlichkeit die problematischen Praktiken vor Augen führte. Die Behörden rechtfertigen solche Einsätze mit konstruierten Gefährdungslagen, während ein politisches Klima herrscht, das jede Kundgebung als Störung der Ordnung betrachtet.