Quelle: Journal21
Vor 100 Jahren, am 28. Mai 1926, beendete ein Militärputsch in Portugal die turbulente Erste Republik, die seit 1910 bestanden hatte und von extremer politischer Instabilität mit 45 Regierungen in nur 16 Jahren geprägt war. An ihre Stelle trat eine Diktatur, die mit 48 Jahren als Westeuropas längste des 20. Jahrhunderts gelten sollte. Der Sturz der Monarchie war unter anderem durch die nationale Demütigung nach einem britischen Ultimatum in Afrika und einen Staatsbankrott ausgelöst worden.